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Boateng-Verbleib möglich: „Muss nicht auf Teufel komm‘ raus weg“

David Alaba und Jerome Boateng
Foto: CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images

Wenn ein Spieler schon beinahe den FC Bayern München verlassen hatte und mit einem Bein in der Tür stand, dann war es Jérôme Boateng. Unter Niko Kovac kam der Innenverteidiger nur sporadisch zum Zug, wenn er wegen Verletzungen anderer Spieler gebraucht wurde. Dabei zeigte sich Boateng zuweilen nicht allzu spritzig und formstark. Ein Transfer zu Juventus Turin soll kurz bevorgestanden haben. Der Wechsel sei in letzter Sekunde gescheitert, heißt es. Unter Hansi Flick blühte der Weltmeister und Champions-League-Sieger erneut auf. Nun steht sogar eine Vertragsverlängerung im Raum, wenn es jedenfalls nach Boateng geht.



Lucas Hernández hat sich aufgrund seiner langwierigen Verletzung noch nicht als stabile Stütze in der Bayern-Zentrale beweisen können. David Alaba machte seine Sache in der Innenverteidigung bislang gut, doch langfristig wird man den Österreicher dort wohl auch nicht sehen. Und so bleibt im Kader des FC Bayern auf dieser Position nur noch Niklas Süle übrig, der noch verletzt fehlt. Im Anbetracht dessen hat Jérôme Boateng in der laufenden Spielzeit seine Wichtigkeit für den Rekordmeister bewiesen. Setzt man auf ihn, dann kann man nach wie vor auf den 31-Jährigen, der unter Hansi Flick ansprechende Leistungen zeigte, zählen.

Der Vertrag des Abwehrspielers läuft bis zum 30. Juni 2021 und so müssen sich die Verantwortlichen an der Säbener Straße überlegen, ob der Vertrag des Leistungsträgers, der den Verein eigentlich schon verlassen hatte, nochmals verlängert wird. Der wechselwillige Boateng scheint seine Meinung mittlerweile zumindest geändert zu haben. Nachdem die Zeichen auf Abschied standen, scheint nun von Spielerseite aus alles möglich zu sein.

„Verein muss auf mich zukommen“

„Der Verein muss sowieso auf mich zukommen“, kommentierte Boateng die Situation gegenüber dem Kicker und deutete damit an, dass noch keine Kontaktaufnahme stattgefunden habe. Weiterhin sagt Boateng: „Ich muss nicht auf Teufel komm‘ raus weg vom FC Bayern, ich habe ja noch einen Vertrag.“ Boateng, der 2019/20 24 von 37 Pflichtspieleinsätzen absolvierte, deutet damit seine gute Vertragssituation an: er könnte den Verein zum Saisonende verlassen, seinen Vertrag nochmals verlängern oder im Sommer 2021 ablösefrei wechseln und eventuell ein üppiges Handgeld vom künftigen Arbeitgeber kassieren. Der Ball liegt nun bei den Verantwortlichen des Rekordmeisters.

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