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Alaba zeigt sich entsetzt über Corona-Wissenschaftler: „Sind das Ärzte oder Clowns?“

David Alaba
Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

FCB-Profi David Alaba hat mit heftiger Kritik auf den Vorschlag zweier französischer Wissenschaftler reagiert, einen möglichen neuen Impfstoff gegen Covid-19 in Afrika zu testen. Unterstützung erhielt der 27-jährige von den beiden ehemaligen Profis Didier Drogba und Samuel Eto’o.



Die anhaltende Coronavirus-Pandemie hat Europa nach wie vor fest im Griff. Während die Politik und Behörden alles daran setzen die Ausweitung des Corona-Virus weiterhin einzudämmen, arbeiten die Experten und Wissenschaftler mit Hochdruck an einem Impfstoff.

Zwei französische Wissenschaftler hatten am vergangenen Wochenende die Idee ins Spiel gebracht, einen möglichen Impfstoff in Afrika zu testen. Dieser Vorschlag hat für Entsetzung gesorgt, auch bei zahlreichen Fussball-Profis, sowie bei FCB-Spieler David Alaba.

„Diese Art von Rassismus hätte ich mir nie vorstellen können“

Auf Twitter reagierte der 27-jährige Österreicher auf den Vorschlag der Wissenschaftler und zeigte sich dabei geschockt: „Sind diese beiden Typen Ärzte oder Clowns? Diese Art von Rassismus hätte ich mir nie vorstellen können. Das ist schändlich und inakzeptabel. Wir müssen alle zusammenstehen und Hand in Hand arbeiten, um dieses Virus zu bekämpfen“.

Die beiden Wissenschaftler hatten zuvor im französischen TV darüber gesprochen, einen Impfstoff in Afrika zu testen, da es dort „keine Masken, keine Behandlungsmöglichkeiten und keine Wiederbelebungsmaßnahmen“ gebe würde. So sei es auch auch bei Studien zu AIDS gemacht worden. Die beiden relativierten kurze Zeit später ihre Aussagen etwas mit dem Hinweis, dass man gleichzeitig auch über mögliche Studien in Europa oder Australien nachdenken würde.

Alaba, dessen Vater aus Nigeria stammt, erhielt prominenter Unterstützung, unter anderen von den beiden Ex-Profis Didier Drogba und Samuel Eto’o. Beide betonten, dass Afrika „kein Versuchslabor“ sei.

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Vjeko Keskic

Vjeko Keskic

Gründer
Vjeko hat das Projekt "FCBinside" im Sommer 2019 gegründet. Während er in seiner Kindheit/Jugend noch als aktiver Kicker unterwegs war, schreibt er mittlerweile seit mehr als 15 Jahren regelmäßig über die schönste Nebensache der Welt. Auf dem Online-Portal "SPOX" wurden 2008 die ersten Blogbeiträge veröffentlicht, schon damals lag ein gewisser Fokus auf seiner großen Leidenschaft – dem FC Bayern.