FC Bayern News

Thiago über die Corona-Pause: „Es ist schwer ohne Fussball“

Thiago
Foto: Sebastian Widmann/Bongarts/Getty Images

FCB-Profi Thiago hat sich im Interview mit „Bundesliga International“ über die aktuelle Lage in der Fussball Bundesliga geäußert und betont, dass es ihm schwer fällt ohne Fussball auszukommen. Der 28-jährige gewährte zudem Einblicke in seinen Alltag und wie er die fussballfreie Zeit zuhause verbringt.

Vor knapp vier Wochen hat der FC Bayern sein letztes Pflichtspiel absolviert, bevor die Coronavirus-Pandemie die Fussball Bundesliga komplett zum Erliegen gebracht hat. Nicht nur für die Klubs und Fans ist die aktuelle Lage anstrengend, auch die Spieler müssen mit den Folgen und Auswirkungen zu Recht kommen.

Bayern-Mittelfeldstratege Thiago äußerte sich erstmals über die Corona-Krise und wie er persönlich mit der aktuellen Situation umgeht.

„Ich schaue mir alte Spiele an“

Im Gespräch mit „Bundesliga International“ betonte Thiago, dass es am Anfang nicht leicht fiel seinen kompletten Alltag neu zu strukturieren: „Du bist Fussballer, du verhältst dich schon dein ganzes Leben lang wie einer und bist die Abläufe gewöhnt. Es ist schwer ohne Fussball, aber man gewöhnt arrangiert sich damit“.

Der Spanier ist froh, dass in Deutschland keine Ausgangssperre herrscht, wie in vielen anderen europäischen Ländern: „Das ist für uns als Sportler natürlich ein Vorteil, weil wir so unseren Körper fit halten können und rausgehen könne zum laufen“.

Thiago lobte zudem das Cyber-Training des FCB: „Auch der Klub hat uns etwas Tolles ermöglicht, der Video-Chat mit dem Team und den Trainer ist super. Wir können zuhause ein sehr gutes Training gemeinsam absolvieren“.

Eigenen Aussagen zufolge versucht sich Thiago so gut es geht auf die Bundesliga-Fortsetzung vorzubereiten. Dazu gehört auch das Schauen von alten Spielen: „Ich schaue mir alte Partien an, nicht nur von uns, sondern auch von anderen Teams. Es geht darum die Taktik zu verstehen und zu bewerten und sich für das Comeback vorzubereiten“.

Für den 28-jährigen ist vor allem die Ungewissheit das größte Problem: „Ich bin nicht gestresst, weil ich zuhause bin mit den Menschen die ich liebe. Es ist die Ungewissheit wann es wieder losgeht, die einem Probleme bereitet“.