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Davies: „Wir können die Champions League gewinnen!“

Alphonso Davies
Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Unter Hansi Flick ist der FC Bayern zu alter Stärke zurückgekehrt. Als Dank der guten Arbeit wurde der Vertrag mit dem Cheftrainer vorzeitig bis 2023 verlängert. Eine Qualität die man beim 55-Jährigen schätzt ist neben der Empathie auch das Einsetzen von Jugendspielern. Joshua Zirkzee und Alphonso Davies sind gute Beispiele dafür.

Im Winter 2019 wechselte Alphonso Davies für knapp 10 Millionen Euro aus der MLS von den Vancouver Whitecaps zum FC Bayern. Nach einem halben Jahr Eingewöhnungszeit brilliert er seit der laufenden Spielzeit auf der Linksverteidiger-Position und erinnert an den jungen David Alaba.
In 29 Spielen kam „Phonzy“ in dieser Saison zum Einsatz und konnte dabei ein Tor und drei Vorlagen erzielen.

Davies – „Der Trainer gibt die Richtung vor, aber wir dürfen kreativ sein“

Der Rekordmeister will wieder eigene Talente wie einst Thomas Müller, Philipp Lahm oder Bastian Schweinsteiger entwickeln, statt für Stammspieler viel Geld in die Hand nehmen zu müssen.

Während Niko Kovac bereits Davies testete, setzt Flick voll und ganz auf den Kanadier und wurde hierbei nicht enttäuscht. Es gab seitdem kein schlechtes Spiel und auch auf internationaler Bühne präsentierte sich Davies prächtig.
Bei dem 3:0 Hinspiel-Sieg in der UEFA Champions League gelang ihm eine sensationelle Vorlage zum 3:0. „Ich habe gegen Chelsea wirklich gut gespielt. Ich habe das getan, was die Trainer von mir verlangt haben, gut verteidigt, gut angegriffen.“

Aktuell ist der wichtigste internationale Wettbewerb aufgrund der Corona-Pandemie pausiert. Sollte es bald weitergehen setzt sich der 19-Jährige hohe Ziele. „Ich habe wirklich das Gefühl, dass wir mit unserer Qualität, die wir jetzt haben, die Champions League gewinnen können“, so Davies gegenüber ESPN. „Das wird natürlich nicht leicht sein. Es liegen noch viele gute Gegner vor uns, gegen die wir noch spielen müssen werden.“

Auch die Vertragsverlängerung mit Hansi Flick kam gut bei ihm an. „Der Trainer baut das Gerüst, aber er lässt uns spielen und kreativ sein.“