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„Hinten Rechts“ – Bayerns Möglichkeiten und Perspektiven

Dest
Foto: Dean Mouhtaropoulos / Getty Images

Hansi Flick, der sein Vertrag bis 2023 beim FC Bayern verlängert hat, forderte in der Winterpause einen neuen Rechtsverteidiger. Alvaro Odriozola machte das Rennen und wurde auf Leihbasis verpflichtet, eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Spanier und dem deutschen Rekordmeister scheint unwahrscheinlich. Doch was sind die Alternativen?

Sollte Odriozola nach Madrid zurückkehren, wird Flick, wie im Winter, eine weitere Alternative auf der Rechtsverteidiger-Position fordern. Aktuell ist Benjamin Pavard gesetzt, in der Defensivarbeit macht der Franzose einen guten Eindruck und kam aufgrund seiner Qualitäten auf 35 Einsätze. In Sachen Offensivdrang macht ihm sein Pendeant Alphonso Davies auf der linken Seite aber was vor.

Prekäre RV-Position – Offensivdrang gesucht

In München angekommen, schien Benjamin Pavard zunächst für die Innenverteidiger-Position geplant zu sein. Als Kimmich aber schließlich einen Platz im Mittelfeld forderte, rückte Pavard nach außen. Aus der französischen Nationalmannschaft kannte er die Rolle und absolvierte gute Spiele.

Hinten links konnte sich Alphonso Davies im Laufe der Saison seinen Platz finden und beeindruckt insbesondere durch seinen gefährlichen Antritt in der Offensivbewegung. Benjamin Pavard hingegen besitzt diese Qualität als gelernter Innenverteidiger nicht.
Ein Grund, warum Flick eine Alternative zum 24-Jährigen haben möchte. Serginio Dest von Ajax Amsterdam scheint der priorisierte Mann von Salihamidzic & Co. zu sein. Der Amerikaner gilt mit seinen 19 Jahren als junger, ehrgeiziger, aber auch schneller Spieler und besitzt großes Potenzial.

Im Winter ein Thema war auch Benjamin Henrichs vom AS Monaco. Der Ex-Leverkusener war bei vielen Bundesligisten auf dem Zettel, blieb aber im Endeffekt im Fürstentum und plant dennoch eine Rückkehr nach Deutschland. Bei der U-23 EM im vergangenen Sommer war er ein Grund, weshalb sich Deutschland in das Finale vorkämpfen konnte.

Neben dem Brasilianer Dodo schien auch Real Madrid-Leihgabe Achraf Hakimi die Verantwortlichen der Münchner zu begeistern. Der Marokkaner ist zwar noch am großen Konkurrenten Borussia Dortmund ausgeliehen, im Sommer kehrt er aber nach Spanien zurück. Das Problem: Hakimis Marktwert wird auf 50 Millionen Euro geschätzt, sollte der FCB Sane und/oder Havertz/Werner verpflichten, wird das Geld knapp.