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Gehaltsverzicht beim FC Bayern: Hoeneß deutet längere Laufzeit an

Uli Hoeneß
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Die Bayern-Profis und die Führungsetage beim deutschen Rekordmeister haben sich im Zuge der Corona-Krise für einen 20-prozentigen Lohnverzicht bereit erklärt. Offiziell endet diese Vereinbarung Ende April. Uli Hoeneß deutete nun jedoch an, dass der Gehaltsverzicht solange andauern könnte, bis der Fussball wieder „normal gespielt“ werden kann.



In den vergangenen Wochen gab es zahlreiche Diskussionen über einen Gehaltsverzicht im Profi-Fussball im Zuge der Corona-Krise. Während nahezu alle Bundesliga-Klubs entsprechenden Reglungen mit ihren Spielern getroffen haben, ist in England ein regelrechter Streit diesbezüglich ausgebrochen.

Auch in der Bundesliga könnte dies bald bevorstehen. Grund dafür könnte die Frage sein wie lange die Profis anteilig auf ihr Gehalt verzichten sollten. Ex-Bayern-Präsident Uli Hoeneß geht davon aus, dass die FCB-Spieler dies für einen längeren Zeitraum tun werden.

„Es ist ein Akt der Solidarität“

Im Gespräch mit dem „kicker“ äußerte sich Hoeneß wie folgt dazu: „Beim FC Bayern ist es für den April ein 20-prozentiger Lohnverzicht, der nicht mehr zurückerstattet wird – schließlich haben wir bei Spielen ohne Zuschauer keine Einnahmen, die mit dem Lohnverzicht einigermaßen aufgewogen werden. Diese Regelung gilt für die Mannschaft, den Vorstand und Aufsichtsrat, sie ist ein Akt der Solidarität. Ich sehe das nicht nur auf den April begrenzt, sondern für so lange, bis der Fußball wieder normal gespielt werden kann“.

Laut Hoeneß soll der Gehaltsverzicht demnach solange anhalten, bis die Liga wieder in den „Normalbetrieb“ zurückgekehrt ist, d.h. mit Fans in den Stadien. Eine Reglung über den April hinaus gibt es bis dato jedoch nicht in München.