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Enthüllt: Bayern hatte Nübel bereits 2018 im Visier

Alexander Nübel
Foto. Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Die Verpflichtung von Alexander Nübel hat für viel Aufsehen beim FC Bayern gesorgt. Der 23-jährige Torhüter wird am Ende der Saison ablösefrei vom Ligakonkurrenten FC Schalke 04 zu den Münchnern wechseln. Laut „SPORT1“ hat sich der deutsche Rekordmeister bereits seit mehr als zwei Jahren mit Nübel beschäftigt.

Während das Thema Alexander Nübel in den vergangenen Wochen eher zum Stillstand gekommen war beim FC Bayern, entfachte in den vergangenen Tagen erneut eine Debatte rund um den 23-jährigen Torhüter. Ausgelöst wurde diese von unterschiedlichen Berater-Aussagen und von Manuel Neuer und dessen Interview mit der „BILD am Sonntag“.

Auffällig: mit Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß und Hansi Flick haben zuletzt drei Bayern-Verantwortliche den Transfer von Nübel verteidigt und Sportdirektor Hasan Salihamidzic öffentlich den Rücken gestärkt. Der 43-jährige gilt als Initiator des Wechsels. Nach Informationen von „SPORT1“ haben sich die Bayern jedoch schon seit längerer Zeit mit Nübel beschäftigt.

Torwarttrainer Tapalovic brachte Nübel ins Gespräch

Im April 2019 machten erste Gerüchte die Runde, dass der FC Bayern sich mit Alexander Nübel beschäftigen würde. Forciert wurde der Transfer im Anschluss von Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Chefscout Marco Neppe. Wie „SPORT1“ berichtet, kam der entscheidende Impuls jedoch von Bayern-Torwarttrainer Toni Tapalovic. Demnach hat dieser Nübel den Bayern-Bosse empfohlen. Brisant: Tapalovic wechselte 2011 gemeinsam mit Manuel Neuer von Schalke nach München und gilt als „enger Vertrauter“ von Neuer.

Laut „SPORT1“ stand Ein Nübel-Transfer bereits in der Saison 2017/18 im Raum. Damals hing die Vertragsverlängerung von Sven Ulreich in der Schwebe. Nach dessen Verlängerung entschied man sich in München gegen eine Nübel-Verpflichtung.

Kurz vor der U21-Europameisterschaft im vergangenen Sommer gab es dann einen ersten Austausch zwischen Nübel und den Bayern. Diese verliefen so positiv, dass sich Nübel gegen eine Vertragsverlängerung in Gelsenkirchen entschied und das obwohl Schalke zu lukrativen Bezügen langfristig mit Nübel verlängern wollte.

Neben den Bayern gab es zahlreiche weitere Interessenten aus dem In- und Ausland. Doch die Bayern, in Form von Salihamidzic, konnten Nübel am Ende mit ihrem „Karriereplan“ überzeugen. Gerüchten zufolge beinhaltet dieser auch eine schriftliche Zusage in Sachen Einsatzzeiten. Diese Meldungen dementierte Cheftrainer Hansi Flick vor kurzem und betonte dabei, dass er als Trainer alleinig darüber entscheidet wer spielt und nicht. Der 55-jährige machte zudem deutlich, dass Manuel Neuer auch in der kommenden Saison die klare Nr. 1 beim FC Bayern bleibt.