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Havertz-Transfer: Der FC Bayern hofft auf Chefscout Neppe

Kai Havertz
Foto: imago images

Im Tauziehen um Kai Havertz hat der FC Bayern scheinbar ein „Ass im Ärmel“. Aktuellen Medienberichten zufolge haben die Münchner dank ihres Chefscouts Marco Neppe gute Aussichten den 20-jährigen Youngster kommenden Sommer zu verpflichten.

Der Name Marco Neppe dürfte nicht allen Bayern-Fans etwas sagen, was durchaus erstaunlich ist mit Blick auf dessen Aufgaben und Tätigkeiten beim FCB. Der 33-jährige wechselte im Sommer 2014 mit Michael Reschke von Bayer Leverkusen zum deutschen Rekordmeister und hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Akteur im Hintergrund entwickelt. Während Neppe in Leverkusen einst als Scout auf 450 Euro-Basis jobbte, ist er mittlerweile Chefscout bei einem europäischen Top-Klub und beeinflusst damit maßgeblich die Transferaktivitäten der Münchnern – vor allem wenn es um junge Talente geht.

Wie „SPORT1“ berichtet, spielt Neppe auch eine tragende Rolle im Transferpoker rund um Kai Havertz. Demnach arbeitet dieser derzeit gemeinsam mit Sportdirektor Hasan Salihamidzic intensiv an einer Verpflichtung des 20-jährigen Youngsters.

Folgt auf Kimmich, Gnabry und Goretzka nun auch Havertz?

Auch wenn Neppe seit mittlerweile sechs Jahren beim FC Bayern unter Vertrag steht, meidet dieser das Rampenlicht. Seine Meinung wird im Verein jedoch sehr geschätzt, vor allem Hasan Salihamidzic gilt als enger Vertrauter von Neppe.

Der ehemalige Drittliga-Profi hat in den vergangenen Jahren ein sehr glückliches Händchen in Sachen Verpflichtungen bewiesen. Nach Informationen von „SPORT1“ war dieser schon an den Transfers von Joshua Kimmich, Serge Gnabry und Leon Goretzka entscheidend beteiligt. Auch die Deals mit Alphonso Davies und Alexander Nübel hat Neppe gemeinsam mit Salihamidzic unter Dach und Fach gebracht.

Neppe wird nachgesagt, dass er vor allem zu jungen Spielern einen guten Zugang hat und genau auf diese Fähigkeit setzt der FC Bayern im Kampf um Kai Havertz. Es wird spannend zu sehen ob Neppe weiterhin solch ein „glückliches Händchen“ bei den FCB-Transfers beibehalten kann.