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Rummenigge deutet Sparkurs an: “Auch der FC Bayern muss den Gürtel enger schnallen”

Karl-Heinz Rummenigge
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Die anhaltende Corona-Krise hat den europäischen Fussball nach wie vor fest im Griff. Auch wenn die Fussball Bundesliga am kommenden Wochenende ihren Spielbetrieb wieder aufnehmen wird, ist derzeit kaum abzuschätzen welche Auswirkungen die Krise langfristig haben wird. Laut Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, muss auch der FC Bayern in Zukunft stärker auf seine Finanzen achten.



In den vergangenen Wochen und Tagen gab es zahlreiche Diskussionen und Spekulationen darüber ob und wie die Corona-Krise den Profi-Fussball langfristig verändern wird. Viele Experten sehen vor allem die “kleinen Klubs” gefährdet und befürchten, dass die “großen Vereine” ihre Führungsrolle nach der Krise weiter ausbauen werden.

Bayern-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge widerspricht diesen Thesen und deutete im Gespräch mit der “Sport BILD” an, dass auch der deutsche Rekordmeister von der aktuellen Lage stark betroffen ist.

“Wir stehen vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen”

Auch wenn die Fortsetzung der laufenden Saison ein gutes Zeichen ist, steht die Bundesliga und damit auch zwangsläufig alle Vereine vor einer großen Herausforderungen in den kommenden Monaten. Rummenigge äußerte sich im Interview mit der “Sport BILD” wie folgt dazu: “Ich möchte mit einem Märchen aufräumen: Auch der FC Bayern steht vor großen wirtschaftlichen Herausforderungen und wird den Gürtel enger schnallen müssen”.

Der 64-jährige verwies dabei unter anderem auf die Tatsache, dass man lange Zeit ohne Zuschauer spielen wird, was große finanzielle Einbußen mit sich bringt: “Wenn wir bis Weihnachten ohne Zuschauer spielen müssten, schlägt das bei allen ins Kontor“.