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Pavard über den Konkurrenzkampf beim FC Bayern: „Ich habe keine Angst“

Benjamin Pavard
Foto: imago images

Am heutigen Sonntag trifft der FC Bayern auf Union Berlin. Mit von der Partie wird auch wieder Benjamin Pavard sein. Der Franzose wird – wie schon der in der ganzen – auf der Rechtsverteidigerposition erwartet. Durch konstante und beständige Leistungen avanciert Pavard zum besten Neuzugang vor der Saison. Es ist die nicht die enorme Offensivpower oder die technischen Stärken, sondern das Gesamtpaket Pavard passt.

Man staunte nicht schlecht als der VfB Stuttgart beim Abstieg in die 2. Bundesliga fünf Millionen Euro für einen Spieler aus Lille investierte. Die Schwaben bezeichneten den damaligen Transfer als „Königstransfer, der mit Weitsicht getätigt wurde“. Sie sollten Recht behalten. Auf Anhieb setzte sich der junge Franzose durch, und war für den Aufstieg in die Bundesliga maßgeblich beteiligt. Als Weltmeister 2018 schnappte sich der Rekordmeister die Dienste für 35 Millionen Euro.

„Konkurrenzkampf gehört zu den Dingen, durch die der Klub voran kommt“

Pavard ist unterschätzt. In der Nationalmannschaft Frankreichs erarbeitete er sich der Vertrauen von Trainer Deschamps, ebenso nun unter Flick. Auf der linken Abwehrseite etablierte sich Alphonso Davies. Der Kanadier interpretiert dabei den offensiven schwungvollen unterstützenden Außenspieler, während Pavard alleine von seinem Körperbau die Anlagen dazu nicht besitzt.

Auf dem Weg nach vorne ist er limitiert, dass weiß er selber. Immer wieder werden Stimmen von Fans laut, hier müsse nach gearbeitet werden. Im Winter kam Odriozola, absolvierte nur ein Spiel von Beginn an. Für den kommenden Sommer soll Sergino Dest von Ajax Amsterdam eine Option sein, für Pavard kein Problem: „Konkurrenzkampf gehört zu den Dingen, durch die der Klub voran kommt. Davor habe ich keine Angst“, so der 24-Jährige im Gespräch mit der „L´Équipe“. „Bayern ist eine Maschine, will jedes Jahr alle Titel gewinnen. Deshalb ist man natürlich an all den großen Spielern interessiert.“