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Lahm vergleicht den Profi-Fußball mit der Unterhaltungsbranche

Philipp Lahm
Foto: imago images

Die Einführung einer Gehaltsobergrenze im Profi-Fußball ist derzeit in aller Munde. Auch Ex-Bayern-Profi Philipp Lahm würde eine Gehaltsgrenze befürworten, sieht dennoch Gründe, warum die Spieler so viel Geld verdienen.



Im Gespräch mit der „Sport BILD“ äußerte sich Lahm über die aktuelle Lage im Profi-Fußball im Zuge der Corona-Krise. Der OK-Chef der EM 2024 geht davon aus, dass die Krise den Fußball beeinflussen wird, auch in Sachen Gehälter und Ablöse. Jedoch sieht Lahm darin eher eine kurzfristige Entwicklung: „Das ist meiner Meinung nach eine Momentaufnahme aufgrund der Corona-Krise. Ich bin mir sicher: Geht es der Wirtschaft wieder gut, werden auch die Ablösesummen und Gehälter wieder steigen“.

„Fußball ist Teil der Unterhaltungsbranche“

Auch wenn Lahm die anhaltende Kritik an den hohen Spielergehältern nachvollziehen kann, vor allem in der gegenwärtigen Situation, hat dieser auch eine Erklärung dafür, warum die Gehälter so gestiegen sind: „Der Fußball ist ein Teil der Unterhaltungsbranche geworden. Dort werden Spitzenkräfte dementsprechend bezahlt. Manuel spielt „nur“ Fußball, aber Robbie Williams ist auch „nur“ Sänger. Hier greifen die Regeln des Unterhaltungs-Business, und der Fußball gehört absolut dazu“.

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Vjeko Keskic

Vjeko Keskic

Gründer
Vjeko hat das Projekt "FCBinside" im Sommer 2019 gegründet. Während er in seiner Kindheit/Jugend noch als aktiver Kicker unterwegs war, schreibt er mittlerweile seit mehr als 15 Jahren regelmäßig über die schönste Nebensache der Welt. Auf dem Online-Portal "SPOX" wurden 2008 die ersten Blogbeiträge veröffentlicht, schon damals lag ein gewisser Fokus auf seiner großen Leidenschaft – dem FC Bayern.