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Medien: FC Bayern beschäftigt sich erneut mit Adama Traore

Adama Traore
Foto: Richard Heathcote/Getty Images

Die Personalie Ivan Perisic ist weiterhin noch nicht geklärt. Der Kroate würde gerne beim Rekordmeister bleiben, der Verein würde seinen Spieler ebenso gerne halten, allerdings nur für eine geringere Ablösesumme als 20 Millionen Euro. Neben dem Kroaten soll ein weiterer Flügelspieler langfristig an den Rekordmeister gebunden werden. Favorit bleibt zwar weiterhin Leroy Sane, dennoch scheint sich auch Adama Traore als Kandidat zu konkretisieren. 

Der Spanier wurde in der bekannten Jugendschule des FC Barcelona „La Masia“ ausgebildet. Ohne einen einzigen Einsatz für die Profis wagte er 2015 den Schritt nach England, Aston Villa zahlte 10 Millionen Euro für die Dienste des Kraftpakets. In der Premier League agierte der damalige 19-Jährige zunächst glücklos. Lediglich zehn Einsätze mit zwei Vorlagen waren zu verbuchen, der Wechsel nach Middlesbrough folgte. In seiner ersten Saison, ebenfalls in der Premier League, verzeichnete Traore 32 Einsätze, den Abstieg in die Championsship konnte er nicht verhindern. Durch fünfzehn Torbeteiligungen in der Saison danach weckte er anschließend das Interesse aus den Topligen und entschied sich für einen weiteren Versuch in der englischen Beletage bei den Wolverhampton Wanderers.

Horrende Ablösesumme macht Wechsel unwahrscheinlich

Vor zwei Monaten berichteten bereits englische Journalisten von einem Interesse des Rekordmeisters. Nun bringt „le10sports.com“ den 24-Jährigen ein weiteres Mal ins Gespräch. Mit vier Treffern und sieben Vorlagen machte Adama auf sich aufmerksam und weckte das Interesse der großen Klubs. Darunter wohl auch die Verantwortlichen des FC Bayern. Ein Flügelspieler wird für die kommende Saison gesucht, Adama könnte als Alternative für Leroy Sane dienen.

Das Problem: Der bullige Flügelspieler besitzt bei den Wolves noch einen Vertrag bis zum Jahre 2024. Die Ablösesumme könnte gegen eine hohe zweistellige Millionensumme streben. Für einen Spieler, der noch keine Einsätze in der Champions League zu verbuchen hat, extrem viel Geld. Zudem kommt er hauptsächlich über seine Geschwindigkeit, die er in der Premier League auf den Flügeln ausnutzen kann. Gegner des FC Bayern konzentrieren sich hauptsächlich auf die Defensivarbeit und stellen sich automatisch defensiver ein, weshalb Adama hier sein Potenzial vermutlich nicht ausnutzen könnte.