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„Sensationelle Kombination“ – Jugendtrainer sieht Bayern mit Flick gut aufgestellt

Hansi Flick und Joshua Zirkzee
Foto: imago images

Hansi Flick begeisterte den FC Bayern mit seinen „Heynckes-Vibes“, die es ihm ermöglichen, auf eine menschliche und emotional intelligente Art und Weise mit seinen Spielern umzugehen. Nicht zuletzt deshalb stellte sich beim amtierenden deutschen Meister nach der Verpflichtung des einstigen Co-Trainers Flick der Erfolg schnell wieder an.

Ein Merkmal des Trainers, der inzwischen mit einem langfristigen Vertrag ausgestattet wurde, ist sein Händchen für junge Spieler und die Förderung, die er ihnen zuteil werden lässt. Nicht zuletzt war Flick für das Aufblitzen von Talenten wie Joshua Zirkzee verantwortlich. Peter Wenninger ist sportlicher Leiter für die U9- bis U15-Abteilungen beim FC Bayern. Gegenüber den vereinsinternen Medien äußerte er sich positiv zu Trainer Hansi Flick und seiner wichtigen Rolle für die Talente beim FCB.

Mit Flick herrscht eine höhere Durchlässigkeit für junge Talente und Nachwuchsspieler, die sich bereits durch Einsatzzeit für das eine oder andere hoffnungsvolle Talent äußerte. Laut Jugendleiter Wenninger sei diese Durchlässigkeit „unfassbar wichtig“. Neben Flick berücksichtigte er dabei auch die Rollen von Hermann Gerland und Miroslav Klose. Letzterer wird bekanntlich ab Juli 2020 Co-Trainer von Hansi Flick werden. „Wir haben jetzt mit dem Trio Hansi Flick, Hermann Gerland und künftig Miroslav Klose eine sensationelle Kombination, die auf die Jugend schaut, die Spielern eine Chance gibt. Ich glaube, da sind wir auf einem guten Weg“, so Wenninger wörtlich.

Wenninger: „Unglaubliche Strahlkraft“, „privilegierte Position“

Weiterhin betont der sportliche Leiter, dass das Jagen nach Talenten immer früher beginne. Während man einst nach Talenten für die U15- bzw. U16-Mannschaften scoutete, beginnt die Suche nach künftigen Stars mittlerweile noch früher. Aufgrund der „unglaublichen Strahlkraft“ des Vereins sieht Wenninger den deutschen Rekordmeister in einer „privilegierten Position“. Einerseits falle es den Verantwortlichen leicht, Talente anzuheuern. Andererseits müsse man aber auch „hart kämpfen“, um sich gegen andere Vereine durchzusetzen.

Neben den rein sportlichen Aspekten definiert Wenninger aber noch weitere Facetten, die eine Verpflichtung letztlich rechtfertigen bzw. verhindern können. „Wir gucken uns aber auch das Umfeld an, Charaktereigenschaften und Tugenden sind sehr wichtig.“ Auch die Widerstandsfähigkeit eines Spielers sei letztlich entscheidend, so der 44-Jährige. Die Spielphilosophie des FCB definiert Wenninger wie folgt: „Dominant sein, viel Ballbesitz haben, hoch verteidigen und sofortiges Pressing.“ Nicht zuletzt sei dieser Stil auch durch Trainer wie Josep Guardiola oder Louis van Gaal geprägt worden. Unter Flick setzt sich dieser Stil aktuell wieder durch. Und so bleibt es abzuwarten, welches Talent aus der eigenen Jugend sich nach David Alaba beim FCB wieder durchsetzen kann.