FC Bayern News

Perisic betreibt Eigenwerbung mit guter Leistung gegen Frankfurt

Ivan Perisic
Foto: Kai Pfaffenbach/Pool via Getty Images

Der FC Bayern hat sich mit einem knappen 2:1-Heimerfolg gegen Eintracht Frankfurt den Einzug ins Pokafinale gesichert. Es war ein wichtiger Sieg der Münchner, der damit wahrt weiterhin die Chance auf das Triple. Die Konkurrenzsituation beim Rekordmeister ist insbesondere mit Blick auf die kommenden Saison spannend zu beobachten. Jeder muss an sein Maximum gehen, besonders im Gegenpressing. Ein Spieler, der gestern Abend überzeugen konnte, war Ivan Perisic. Der Kroate betrieb damit zugleich Eigenwerbung für eine dauerhafte Verpflichtung.

Planmäßig wird der Kroate am Ende der aktuellen Spielzeit zu Inter Mailand zurückkehren, doch die „Nerrazurri“ kündigte bereits an, dass man mit dem WM-Finalisten von 2018 nicht plane. Die festgeschriebene Ablösesumme von 20 Millionen Euro ist den Bayern zu viel, man will sie runterschrauben. Am besten auf zehn Millionen Euro. Gegen Frankfurt lieferte der Flügelspieler Argumente, weshalb man mit ihm planen sollte.

Perisic – Variabilität als Stärke

Gegen die Eintracht war Perisic derjenige, der das Tor zum Finale aufstieß. In der ersten Halbzeit lief eine Vielzahl der Angriffe immer über die starke linke Seite der Bayern. Alphonso Davies und Ivan Perisic verständigten sich gut und kreierten immer wieder gefährliche Torchancen.

Nach einem Ball von Kingsley Coman auf Robert Lewandowski, legte der Pole auf Thomas Müller ab, welcher die Übersicht behielt und Ivan Perisic sah. Die hochgelobten Kopfball-Fähigkeiten kamen zum Zuge, sodass Kevin Trapp im Tor der Gäste keine Chance hatte, den Ball abzuwehren.

Mit insgesamt 15 Scorern in 29 Einsätzen überzeugte der 31-Jährige bisher. Als Back-Up hinter Serge Gnabry und Kingsley Coman kommt er gut zur Geltung und ist sich auch für defensive Aufgaben nicht zu schade. Nach der Saison will der FCB Leroy Sane als weiteren Flügelspieler verpflichten, die Rolle von Perisic ist noch nicht geklärt.

Der flexible Kroate könnte auch als Back-Up für Robert Lewandowski fungieren und würde eine weitere Alternative für die Flügelpositionen darstellen.