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Mammutaufgabe für Flick: Wie und wer ersetzt Müller und Lewandowski?

Thomas Müller und Robert Lewandowski
Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Der FC Bayern trifft morgen Abend in der heimischen Allianz Arena auf Borussia M’Gladbach. Hansi Flick muss ausgerechnet im Topspiel gegen die Fohlen auf seine kongeniales Offensiv-Duo Robert Lewandowski und Thomas Müller verzichten. Der 55-jährige scheint jedoch bereits einen Plan zu haben, wie der die beiden ersetzen möchte.

Mit 37 Toren und 23 Vorlagen in der laufenden Bundesliga-Saison sind Thomas Müller und Robert Lewandowski nicht nur in der Bundesliga das beste Offensiv-Duo, sondern gehören auch in Europa zu den absoluten Top-Scorern.

Aufgrund einer Gelbsperre fallen beide morgen Abend im Spitzenspiel gegen Borussia M’Gladbach aus. Zu allem Überfluss steht auch hinter dem Einsatz von Serge Gnabry (Rückenprellung) ein großes Fragezeichen. Hansi Flick muss seine komplette Offensive umbauen. Die Frage ist nur wie macht er das?

Flick hat bereits eine Idee im Kopf

Der 55-jährige ist bekannt dafür, dass er sich in Sachen Personal und taktische Formationen vor Spielen stets bedeckt hält. Es ist somit äußerst unwahrscheinlich, dass er verraten wird, wie und wer konkret Müller und Lewandowski ersetzen werden. Klar ist, der Ausfall schmerzt laut Flick: „Wenn zwei so erfahrene Ausnahmespieler wie Thomas Müller und Robert Lewandowski fehlen, tut uns das natürlich auch weh. Aber der Kader des FC Bayern ist so aufgestellt, dass man die Beiden für eine Partie ersetzen kann“.

Dennoch deutete der FCB-Coach an, dass er bereits eine Idee hat: „Ich will nicht zu viel verraten, aber wer ein bisschen unseren Kader anschaut, wird genau wissen, wie es eventuell aussehen kann“.

Vieles wird davon abhängen ob Serge Gnabry rechtzeitig fit wird. Sollte der Rechtsaußen gegen Gladbach wieder einsatzbereit sein, könnte Ivan Perisic den Lewandowski-Ersatz in der Sturmmitte einnehmen. Der Kroate hat sich unter der Woche beim 2:1-Pokalerfolg gegen Frankfurt in guter Form präsentiert.

Eine weitere Option ist der 19-jährige Joshua Zirkzee. Der Niederländer hat dies in der laufenden Saison bereits als Joker erfolgreich gemacht oder beim 6:2-Erfolg in Hoffenheim, wo er von Anfang an ran durfte, weil Lewandowski verletzt fehlte.

Für Müller könnte Flick auf Thiago zurückgreifen, der Spanier ist zwar kein klassischer „Zehner“, kann die offensive Position im zentralen Mittelfeld genauso spielen wie Leon Goretzka.