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Nach Corona-Terminchaos: Droht ein neuer Konflikt zwischen den Bayern und dem DFB?

Karl-Heinz Rummenigge
Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Nach dem gewonnenen Meistertitel stand Karl-Heinz Rummenigge dem „ZDF“ in einem etwa Kurz-Interview Rede und Antwort. Er äußerte sich unter anderem auch zu den umstrittenen Länderspiel-Terminen im September, die für die Champions League-Teilnehmer zu einem Problem werden könnten.

Grundsätzlich zeigt sich Rummenigge froh darüber, dass die Champions League nach der Entscheidung der UEFA überhaupt zu Ende gespielt werden wird. Er sei kein Freund von Entscheidungen am grünen Tisch, wie sie beispielsweise in Frankreich gefällt wurden. Hier klagen Absteiger unter anderem aufgrund der getroffenen Entschlüsse um ihr Recht. Weiterhin hoffe Rummenigge, dass das Rückspiel gegen den FC Chelsea auch in München stattfinden könne. Eventuell muss die UEFA aufgrund von Corona auf einen neutraler Standort zurückgreifen.

„Halte es nicht für gut“

Die Bundesligisten rechnen Mitte September mit dem Start der neuen Spielzeit 2020/21. Auch aus dieser Perspektive begrüßt der Vorstandsvorsitzende die Möglichkeit von Länderspielen im September nicht: „Ich halte es nicht für gut, was da gerade diskutiert und hoffentlich noch nicht final beschlossen worden ist“, so Rummenigge. Wenn ein Team in der Champions League im August weit im Wettbewerb komme, so müssten die Spieler im Anschluss mindestens zwei Wochen Urlaub erhalten. Demnach könnten sie nicht an Länderspielen im September teilnehmen, so die Meinung von Rummenigge.

Ob dies einen Konflikt zwischen dem FC Bayern und dem DFB hervorrufen wird? Klar ist: Für die Münchner hat die Champions League und eine ausreichende Vorbereitung auf die kommende Saison klaren Fokus.