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DFB gibt grünes Licht: Türkgücü München darf im Olympiastadion spielen

Olympiastadion München
Foto: imago images

Das Münchner Olympiastadion steht kurz vor einem Comeback auf der „großen Fußball-Bühne“. Wie der Deutsche Fußball-Bund am Montag bekannt gab, darf der Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München in der kommenden Saison seine Spiele im Olympiastadion austragen.

Zwischen 1972 bis 2005 hat der FC Bayern seine nationalen und internationalen Spiele im Münchner Olympiastadion ausgetragen, ehe der Umzug in die eigene Allianz Arena folgte.

Das Olympiastadion wurde seitdem nur noch sporadisch für Fußballspiele genutzt. Das letzte „große Spiel“, war das Champions League-Finale der Frauen 2012. Dies könnte sich jedoch zur neuen Saison wieder ändern.

Türkgücü München möchte im Olympiastadion spielen

Der frischgebackene Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München hat seitens des DFB nun das grüne Licht erhalten, die Arena für Spiele in der 3. Liga zu nutzen. Das Go steht aber unter dem Vorbehalt, dass das Stadion bis zum neuen Saisonstart „die Vorgaben für die 3. Liga erfüllt“.

Neben dem Olympiastadion hat Türkgücü die Arena in Würzburg als „als uneingeschränkt verfügbare Spielstätte“ gemeldet. Auch die Nutzung des Grünwalder Stadion wurde seitens des DFB genehmigt, jedoch nur wenn das vertraglich festgelegte Spieltagsformat der 3. Liga gewahrt bleibt. Heißt im Klartext es darf zu keinen Terminkonflikten mit dem TSV 1860 München und dem FC Bayern II kommen.

Unter Umständen wird es im Olympiastadion in der kommenden Drittliga-Saison somit zu zwei Stadtderbys zwischen Türkgücü sowie den Löwen und den Bayern-Amateuren kommen.