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DFB-Präsident Keller: Bayern als Serienmeister ist „gähnend langweilig“

Fritz Keller
Foto: Thomas Boecker/DFB/Pool/Getty Images

In den vergangenen Wochen gab es zahlreiche Diskussionen darüber ob und wie langweilig die Fußball Bundesliga mit dem FC Bayern als Serienmeister ist. Nun hat sich auch DFB-Präsident Fritz Keller zu der anhaltenden Debatte geäußert und sich kritisch zur Dominanz des FC Bayern geäußert.

Fritz Keller und der FC Bayern haben kein allzu gutes Verhältnis. Erst vor kurzem gab es einen öffentlichen Disput zwischen FCB-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge und Keller. Der 63-jährige hat sich erneut über die Münchner geäußert und zeigte sich dabei relativ kritisch.

„Nicht förderlich, wenn die Bayern immer gewinnen“

Im Interview mit dem „SWR“ äußerte sich Keller über die vermeintliche Langeweile in der Bundesliga, welche durch den FC Bayern als Serienmeister entstehen würde: „Für den Fußball ist es sicherlich nicht förderlich, wenn wir immer denselben Meister und immer denselben Pokalsieger haben. Das wird gähnend langweilig, und das will kein Mensch im Fußball“.

Zudem sei solch eine Entwicklung laut Keller auch nicht im Sinne der Münchner: „Das schadet übrigens auch Bayern, wenn sie jedes Jahr deutscher Meister und deutscher Pokalsieger werden“.

Die Verantwortlichen an der Isar haben sich zuletzt zurückhaltend über die Langeweile-Vorwürfe gezeigt. FCB-Vorstand Oliver Kahn betonte, dass die Bayern nicht gewillt sind ihre qualitative Arbeit einzustellen. Auch Rummenigge sieht die Schuld nicht bei den Münchnern, sondern bei der Konkurrenz, die in der Vergangenheit durchaus gute Chancen ungenutzt ließ.