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PSG-Leonardo ätzt gegen die Bayern, BVB & Co: „Das ist ein großes Problem“

Leonardo
Foto: ABRICE COFFRINI/AFP via Getty Images

Der Transfer von Tanguy Nianzou zum FC Bayern hat zuletzt für viel Schlagzeilen gesorgt, vor allem in Frankreich. Die Verantwortlichen von Paris Saint-Germain sind alles andere als begeistert davon, dass junge Talent sich für einen Wechsel zum FC Bayern entschieden hat. PSG-Boss Leonardo äußerte sich im Gespräch mit „Le Parisien“ über das Transferverhalten der deutschen Klubs und sieht darin eine große Gefahr für den französischen Fußball.

Französische Spieler sind beim FC Bayern schon seit Jahrzehnten sehr begehrt und beliebt. Die Münchner haben sich in den vergangenen Jahren eine „French Connection“ aufgebaut, welche jüngst durch Tanguy Nianzou erweitert wurde. Derzeit stehen sechs französische Profis beim FC Bayern unter Vertrag.

In Frankreich ist man alles andere als begeistert von der bayerischen Vorliebe für französische Spieler, vor allem wenn es um Nachwuchstalente wie Nianzou geht. PSG-Chef Leonardo sieht in dem Transferverhalten deutscher Klubs sogar eine Bedrohung für den französischen Fußball.

„Vielleicht sollte man die Regeln ändern, um die französischen Vereine zu schützen“

Gegenüber „Le Parisien“ äußerte sich Leonardo wie folgt dazu: „Deutsche Vereine, vor allem Bayern München, RB Leipzig und Borussia Dortmund baggern immer mehr an jungen Spielern aus Frankreich. Die sind eine Gefahr für die Jugendakademie in Frankreich und das ist ein großes Problem“.

Laut dem Brasilianer sollte es diesbezüglich eine Anpassung der Regularien geben: „Sie rufen Eltern, Freunde, Familienangehörige oder den Spieler selbst an. Mit 15 oder 16 Jahren bekommen die jungen Talente schon den Kopf verdreht. Vielleicht sollte man die Regeln ändern, um die französischen Vereine zu schützen“.