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Enthüllt: Klinsmann drängte Bayern 2008 zu einem Schweinsteiger-Verkauf

Schweinsteiger und Klinsmann
Foto: imago images

Aktuellen Medienberichten zufolge stand Bastian Schweinsteiger im Sommer 2008 kurz vor einem Abschied vom FC Bayern. Laut der „BILD Zeitung“ drängte der damalige FCB-Coach Jürgen Klinsmann auf einen Transfer des Mittelfeldspielers.

Bastian Schweinsteiger gehört zu den wenigen Fußball-Profis die einen Großteil ihrer Karriere bei einem Verein verbracht haben. 17 Jahre lang hat „Schweini“ für den FC Bayern gespielt, 13 davon als Profi. Der Mittelfeldspieler hat den Rekordmeister mehr als ein Jahrzehnt lang geprägt und große Erfolge mit den Münchner gefeiert.

Nun ist herausgekommen, dass Schweinsteiger 2008 beinahe den FC Bayern vorzeitig verlassen hätte.

Schweinsteiger war zu langsam für das Powerplay von Klinsmann

Wie die „BILD Zeitung“ berichtet, drängte Ex-FCB-Coach Jürgen Klinsmann im Sommer 2008 auf einen Verkauf von Schweinsteiger. Der Grund: Der ehemalige deutsche Nationalspieler war laut „Klinsi“ zu langsam für das geplante Powerspiel auf den Flügeln.

Klinsmann wollte viel lieber den ehemaligen Stuttgarter Aleksandr Hleb verpflichten, der zu dieser Zeit beim FC Arsenal unter Vertrag stand. Sogar ein Tauschgeschäft zwischen Hleb und Schweinsteiger stand für kurze Zeit im Raum. Laut der „BILD Zeitung“ gab es damals bereits konkrete Gespräche zwischen Hlebs Berater und den Bayern.

Auch Inter Mailand war damals an Schweinsteiger interessiert. Letztendlich kam (zum Glück) alles anders: Hleb wechselte zum FC Barcelona. Schweinsteiger blieb in München und avancierte dort in den Folgejahren zu einer Vereinslegende.

Klinsmann hingegen wurde im April 2009, nach einem kurzen Intermezzo, beim FC Bayern entlassen.