FC Bayern News

Nach Aussagen von Rummenigge und Matthäus: spanische Medien erkennen „Provokation“

Karl-Heinz Rummenigge
Foto: imago images

Vor dem Duell Bayern München gegen FC Barcelona in der „Königsklasse“ wettert mal wieder die spanische Presse in Richtung deutscher Rekordmeister. Dabei geht es vor allem um die Reaktion auf Aussagen von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge (64) und Ex-Kapitän Lothar Matthäus (59).

Die Zeitung „Mundo Deportivo“ titelte am vergangenen Mittwoch mit „Bayern provoziert“. Worum geht es? Die katalanische Zeitschrift nahm Aussagen von FCB-Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge und von Ex-Spieler Lothar Matthäus zum Anlass, um von „Sticheleien“ gegenüber dem FC Barcelona zu sprechen. Innerhalb des Teams der Katalonier wären diese Aussagen „zur Kenntnis genommen“ worden.

„Die Nationalmannschaft kann sich glücklich schätzen, zwei solche Torhüter in den Reihen zu haben“, sagte Rummenigge zuvor über die beiden deutschen Nationalkeeper Manuel Neuer (34) und Marc-André ter Stegen (28). Allerdings mit diesem brisanten Zusatz: „Beide sind top, Manuel Neuer ist Weltklasse, ter Stegen ist auf dem Weg zur Weltklasse.“ Dass ter Stegen längst in der Weltklasse angekommen ist und mindestens auf einer Stufe mit Manuel Neuer stehe, dürfte nicht nur in Spanien allgemeine Expertenmeinung sein. Kein Wunder, dass diese Aussage nun als Affront verstanden wird.

Matthäus stichelt: „Barça ist nicht mehr das Barça von früher“

Embed from Getty Images

Auch der deutsche Rekordnationalspieler Lothar Matthäus meldete sich vor dem Champions League-Viertelfinale zu Wort. „Messi trifft auf seinen Nachfolger als bester Spieler der Welt: Auf Robert Lewandowski! Spieler, nicht nur bester Stürmer!“ Das schrieb der 59-Jährige in der „BILD“. Matthäus ist zwar in keiner offiziellen Funktion bei den Bayern, jedoch hat die Aussage dennoch für Aufsehen gesorgt.

Matthäus stichelte in seinem Text weiter: „Barça ist nicht mehr das Barça von früher. Sie haben keine gute Saison gespielt, sind nicht Meister geworden in Spanien. Ihre Abwehr ist anfällig, viele Spieler haben nicht mehr das Tempo. Auch gegen Neapel mussten sie zittern, obwohl das Ergebnis dann klar ausfiel. Ja, Barça hat Messi. Und der ist immer für einen Geniestreich gut. Aber einer wird nicht reichen. Mir macht Barça keine Angst!“

Ob die Aussagen von Matthäus und Rummenigge dem Team des FC Bayern München tatsächlich einen Gefallen tun? Gut möglich, dass Barcelona nun angestachelt ist und es dem deutschen Rekordmeister zeigen möchte. Am morgigen Freitag (21.00 Uhr) steigt das große Aufeinandertreffen der traditionsreichen Spitzenteams in Lissabon.