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Ceferin bestätigt: UEFA prüft dauerhafte Einführung von Finalturnieren

Aleksandar Ceferin
Foto: JOHN THYS / AFP via Getty Images

In den vergangenen Tagen gab es zahlreiche Diskussionen und Spekulationen darüber ob die UEFA auch in Zukunft an dem Turniermodus im Europapokal festhalten wird. UEFA-Boss Aleksander Ceferin hat nun bestätigt, dass der europäische Dachverband eine dauerhafte Einführung von Finalturnieren prüft.

Nicht nur die Fans und Experten sind von dem Turniermodus in der UEFA Champions und Europa League begeistert, auch zahlreiche Spieler und Funktionäre haben sich positiv über die beiden Finalturnier geäußert. Bayern-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge betonte zuletzt, dass er sich sehr gut vorstellen könnte, dass man auch in Zukunft an dem Modus festhält. Laut UEFA-Chef Aleksander Ceferin ist dies nicht ausgeschlossen.

„Wir ziehen das für die Zukunft in Erwägung“

Gegenüber der Nachrichtenagentur „AP“ äußerte sich Ceferin wie folgt dazu: „Wir haben gesehen, dass die Menschen spannende Spiele wollen, dass in einem Spiel jedes Team in der Champions League oder Europa League jedes Team schlagen kann. Deshalb ziehen wir das für die Zukunft in Erwägung“.

Ceferin betonte zwar, dass es „ziemlich kompliziert war, ein Final 8 im Kalender unterzubringen“, die UEFA sich dennoch in den kommenden Monaten intensiv damit beschäftigen wird ob und wie es mit dem Turniermodus in Zukunft weitergeht. Vor den beiden Finalturnieren in der CL in Lissabon und der EL in Nordrhein-Westfalen hatte Ceferin derartige Gedankenspiele noch kategorisch ausgeschlossen. Der bislang bekannte Modus, mit Hin- und Rückspielen ab der K.o.-Phase, ist bis 2024 weitgehend festgeschrieben durch die UEFA.