Champions League

Die Stimmen zum CL-Triumph: „Das ist ein Traum für uns alle“

FC Bayern CL-Sieger 2020
Foto: Manu Fernandez/Pool via Getty Images

Der FC Bayern hat zum sechsten Mal die UEFA Champions League gewonnen und das zweite Triple in der Vereinsgeschichte. Der Jubel bei Spielern und Verantwortlichen auf Seiten der Münchner war nach dem Spiel grenzenlos.

Der FC Bayern hat „die perfekte Saison“ hingelegt und sich mit dem 1:0-Erfolg gegen Paris Saint-Germain nicht zur besten Mannschaft in Europa gekrönt, sondern auch das Triple gewonnen.

Bayern-Kapitän Manuel Neuer zeigte sich nach dem Spiel sichtlich erleichtert: „Es ist schwer zu realisieren, die Freude war riesengroß, wir haben alle drauf gewartet, dass abgepfiffen wird. Das ist ein Traum für uns alle. Es war kein einfaches Spiel, wir wussten, dass Paris in der Offensive gefährlich ist. Aber das war das, was wir uns verdient und was wir uns gewünscht haben. Es war ganz harte Arbeit“.

„Es ist ein außergewöhnliches Gefühl“

Siegtorschütze Coman war überglücklich, zeigte sich jedoch als fairer Verlierer: „Es ist ein außergewöhnliches Gefühl. Ich identifiziere mich zu 100 Prozent mit dem FC Bayern, aber es macht mich ein bisschen traurig für PSG. Paris hat ein großartiges Spiel gemacht, aber wir auch“.

FC Bayern
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Thomas Müller fehlten nach dem Spiel die Worte, was nicht oft vorkommt: „Ich kann meine Gefühlslage nicht beschreiben. Das ist der Wahnsinn“.

Der Angreifer betonte, dass die Bayern einen langen und steinigen Weg hinter sich haben: „Wir haben oft erklärt, wo wir herkamen. Die Mannschaft ist aus der Talsohle nach ganz oben gewandert. Wir sind füreinander da, haben enorme Qualität und Spirit. Die Jungs sind bereit zu leiden“.

„Der größte Tag in meiner Karriere“

Joshua Kimmich war mit seiner Vorlage maßgeblich am Finalsieg beteiligt und suchte, ähnlich wie Müller, die passenden Worte um seine Gefühle zu beschreiben: „Das ist der größte Tag in meiner Karriere. Es ist nicht zu beschreiben, was das für ein Gefühl ist, mit so einer Truppe auf dem Platz zu stehen. Das ist wie mit Brüdern, mehr geht nicht. Selbst wenn man einen Fehler macht, bügelt das ein anderer aus“.