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Holzhäuser über Havertz: Die Konkurrenz bei den Bayern ist zu groß

Thomas Müller und Kai Havertz
Foto: imago images

Der FC Bayern galt lange Zeit als Topfavorit auf eine Verpflichtung von Kai Havertz diesen Sommer. Corona-bedingt haben die Münchner jedoch Abstand von einem Transfer genommen. Der 21-jährige Offensivspieler hat sich in der Zwischenzeit für einen Wechsel zum FC Chelsea entschieden. Für Ex-Bayer-Chef Wolfgang Holzhäuser eine nachvollziehbare Entscheidung.

Mit Kai Havertz hat sich, nach Timo Werner, ein weiteres Toptalent aus der Fußball Bundesliga diesen Sommer dazu entschieden zum FC Chelsea zu wechseln.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge waren auch die Bayern an dem Duo dran. Am Ende gingen die Münchner jedoch leer aus. Im Fall von Havertz hat dies durchaus auch sportliche Gründe.

„Es ist deutlich schwieriger sich bei den Bayern als bei Chelsea durchzusetzen“

Wolfgang Holzhäuser, ehemaliger Geschäftsführer von Bayer Leverkusen, äußerte sich im Gespräch mit dem „Spox“ über den Havertz-Wechsel und betonte dabei, dass dies der richtige Karriereschritt für den Offensivspieler sei. Ein Transfer zu den Bayern wäre aus seiner Sicht zu früh gekommen: „Ich sage immer: Es ist deutlich schwieriger, sich in einem Topteam wie Bayern durchzusetzen als in einem Team wie Chelsea, das ein Topteam werden will und Positionen neu besetzt, die vorher nicht so gut besetzt waren“.

Zudem ist in München laut Holzhäuser die Havertz-Position mit Thomas Müller bereits bestens besetzt: „Er würde wohl erst in zwei, drei Jahren ein Platz auf der Position im offensiven Mittelfeld frei werden“.

Laut Holzhäuser dürften die Verantwortlichen in Leverkusen froh sein, dass Havertz ins Ausland gewechselt ist und nicht zum deutschen Rekordmeister: „Es tut immer weh einen Spieler an einen direkten Konkurrenten aus der Liga zu verlieren. Es war also sicherlich auch im Interesse von Bayer Leverkusen, Kai Havertz ins Ausland zu transferieren“.