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Goretzka strotzt vor Selbstvertrauen: „Wir haben die Mia-san-mia-Mentalität auf ein neues Level gehoben“

Leon Goretzka
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Leon Goretzka hat, wie viele andere Bayern-Spieler in der vergangenen Saison, eine enorme Entwicklung hingelegt. Der 25-jährige hat sich unter Hansi Flick zu einem Stammspieler und Leistungsträger beim Rekordmeister entwickelt. Trotz des Triple-Erfolgs ist der Mittelfeldspieler weiterhin „hungrig auf mehr Titel“.

Neben Serge Gnabry, Joshua Kimmich, Niklas Süle ist auch Leon Goretzka Teil der sog. „New Gen“ beim FC Bayern. Der 25-jährige Mittelfeldspieler entwickelt sich immer mehr zu einem Leader, sowohl auf als auch neben dem Platz. Sportlich hat Goretzka in den vergangenen Monaten einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht und sich neben Kimmich im defensiven Mittelfeld der Münchner etabliert.

Laut Goretzka hat seine Entwicklung viel mit Hansi Flick zu tun, wie er im Gespräch mit „SPORT1“ betont: „Der Trainer gibt mir das Gefühl, dass er mir vertraut. Dieses Vertrauen möchte ich bestmöglich zurückzahlen, wenn ich auf dem Platz bin“. Auch seine „körperliche Veränderung“ hat sich positiv auf ihn und sein Spiel ausgewirkt: „Ich bin selbstbewusster und robuster. Mit diesem Gefühl in die Zweikämpfe zu gehen, auch dann, wenn es mal knallt, gibt mir Sicherheit“.

„Meine beste Zeit hat gerade erst begonnen“

Es gibt wenige Profis, die mit 25 das Triple gewonnen haben. Dennoch fühlt sich Goretzka noch nicht am Höhepunkt seiner Karriere: „Ich fühle mit topfit und bin verletzungsfrei. Ich bin fest davon überzeugt, dass meine und unsere beste Zeit gerade erst begonnen hat“.

Mit Blick auf die neue Saison hat Goretzka klare Ziele: „Mia san hungrig und wir bleiben hungrig. Das Double zu holen ist geil. Es zu verteidigen, ist noch geiler. Gleiches gilt für das Triple, auch wenn die Karten natürlich nach jeder Saison neu gemischt werden“.

Die Bayern sind im Kalenderjahr 2020 weiterhin unbesiegt und laut Goretzka gibt es dafür auch nachvollziehbare Gründe: „Es ist sehr unangenehm, gegen uns zu spielen. Und noch schwieriger, gegen uns zu gewinnen. Unsere Intensität im Spiel und unser Pressing gegen den Ball haben zuletzt sehr gut funktioniert. Damit haben sich fast alle Mannschaft schwergetan. Was uns vor allem nach dem Re-Start ausgezeichnet hat, war aber die Mia-san-mia-Mentalität. Diese hat den FC Bayern in der Vergangenheit ausgezeichnet, und wir haben sie nochmal auf ein neues Level gehoben“.