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Alaba-Umfeld wütet nach Hoeneß-Vorwürfen: „Eine von diesen dreckigen Anschuldigungen“

Pini Zahavi
Foto: imago images

Die Vertragsverlängerung mit David Alaba droht zu einer Schlammschlacht zu werden. Während FCB-Ehrenpräsident Uli Hoeneß gestern den Berater des Österreichers als „geldgierigen Piranha“ bezeichnete, reagierte diese nun auf diese Vorwürfe.

Laut Hoeneß hängt die vorzeitige Alaba-Vertragsverlängerung ausschließlich am Geld. Demnach würde dessen Berater Pini Zahavi den Österreicher und sein Umfeld „beeinflussen“. Zudem unterstellte Hoeneß dem Israeli, dass er sich mit einer überzogenen Provision selbst die Tasche voll machen möchte. Zahavi reagierte nun auf diese Anschuldigungen und wies diese zurück.

„Wir haben bisher nicht über Zahlen gesprochen!“

Gegenüber „Sky“ äußerte sich Zahavi wie folgt dazu: „Ich habe zu keinem Zeitpunkt detailliert über eine etwaige Provisionszahlung mit den Bayern-Verantwortlichen gesprochen. Das einzige Mal, dass dieses Thema auf den Tisch kam, war bei unserem Treffen in Lissabon. Dort fragte mich Hasan Salihamidzic, wie ich mir das vorstellen würde. Ich sagte ihm, dass wir zunächst an einer Einigung mit dem Spieler arbeiten sollten, ich aber nicht mehr als das Übliche fordern werde. Ich will nicht mehr bekommen, als andere Berater, die von Bayern Provisionszahlungen erhalten haben.“

Auch Alaba-Vater George, der zugleich auch dessen Berater ist, zeigte sich von den Hoeneß-Aussagen irritiert: „Über all die Jahre hinweg hatte ich mehrmals die Möglichkeit, David zu einem anderen Verein zu transferieren. Aber wir waren loyal und haben uns immer für einen Verbleib entschieden. Ich habe nicht damit gerechnet, dass der FC Bayern jetzt in der Öffentlichkeit schmutzige Lügen über Gehalts- und Provisionsforderungen streut. Zu behaupten, dass wir wegen einer solchen Zahlung bei Vertragsunterschrift nicht zu einer Einigung kommen, ist eine von diesen dreckigen Anschuldigungen. Und das alles nur, weil wir die von ihnen vorgelegten Zahlen nicht akzeptieren“.

Es scheint so, als hätten sich die Bayern in Form von Uli Hoeneß ein Eigentor geschossen. Die Vertragsgespräche mit dem 28-jährigen Abwehrspieler und dessen Beratern werden in den kommenden Tagen und Wochen durch die Hoeneß-Attacken sicherlich nicht einfacher, wie die Reaktionen von Zahavi und George Alaba deutlich zeigen.