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Geduldsprobe hält an: Wie lange müssen die Bayern auf Coman verzichten?

Kingsley Coman
Foto: imago images

Seit Anfang der Woche fehlt Bayern-Star Kingsley Coman auf dem Trainingsplatz der Münchner. Der 24-Jährige hatte Kontakt mit einem Corona-Infizierten und befindet sich in häuslicher Quarantäne. Nun droht dem Franzosen eine längere Pause als gedacht.

Kingsley Coman ist definitiv nicht vom Glück verfolgt. Nachdem der Franzose häufig von Verletzungen zurück geworfen wurde, könnte er dank seines Champions-League-Final-Tores eigentlich mit ordentlich Rückenwind in die neue Spielzeit starten. Doch daraus wird vorerst nichts. Wäre der sichere Ausfall gegen Schalke 04 nicht schon bitter genug gewesen, so wird er nun voraussichtlich auch das erste richtige Saison-Highlight zu verpassen. Schließlich steht bereits am kommenden Donnerstag das UEFA Supercup-Finale gegen den FC Sevilla an. Grund dafür sind Regularien, die eine 14-tägige Quarantäne erforderlich machen.

„Quarantäne-Maßnahmen manchmal nicht ganz nachvollziehbar“

Bayern-Trainer Hansi Flick hat sich nun mit Unverständnis über die Situation geäußert, zumal Coman bereits mehrmals negativ getestet wurde. „Ich weiß nicht, ob man dann noch eine vierzehntägige Quarantäne braucht, ob das richtig ist oder ob man das in der Hinsicht aufweichen könnte, dass man das nach bestimmten Tests wieder mit der Mannschaft trainieren kann“, so Flick.

Wann Coman wieder zum Team stoßen kann ist aktuell noch unsicher. Der Bayern-Coach geht jedoch davon aus, dass Coman noch die ganze nächste Woche vom Team fernbleiben muss. Damit müsste sich der Tempo-Dribbler noch bis zum dritten Spieltag gedulden. Bis dahin stehen den Münchnern stand jetzt mit Serge Gnabry und Leroy Sané nur zwei Flügelspieler zur Verfügung.