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Rummenigge rüffelt Hoeneß wegen Alaba-Aussagen: „Das haben wir nicht gebraucht“

Rummenigge und Hoeneß
Foto: imago images

Mit seiner verbalen Attacke gegen Alaba-Berater Pini Zahavi hat Uli Hoeneß zuletzt für viel Aufsehen gesorgt. Der 68-jährige wurde für seine Aussagen teilweise scharf kritisiert. Auch Klubchef Karl-Heinz Rummenigge betonte nun nochmals, dass die öffentliche Attacke seines langjährigen Freunds und Wegbegleiters unnötig war.

Im Gespräch mit mit „Spox“ und „DAZN“ machte Rummenigge kein Geheimnis daraus, dass er alles andere als begeistert war von den Hoeneß-Attacken gegen Pini Zahavi: „Ich glaube nicht, dass wir das gebraucht haben“. Der 68-jährige hatte zuvor bereits beide Seiten „ermahnt“ wieder an den Verhandlungstisch zurück zu kehren und keine öffentlichen Debatten zu führen.

Rummenigge ist von den schleppenden Vertragsgesprächen nicht überrascht

Laut Rummenigge sollte man sich erst öffentlich zu diesen Themen äußern, wenn es etwas zu verkünden gibt: „Ich kann mich nur wiederholen: Verhandlungen müssen meiner Erfahrung nach diskret und vertrauensvoll geführt werden. Erst wenn man ein finales Ergebnis hat, sollte man damit an die Öffentlichkeit gehen“.

Die Bayern arbeiten schon seit Monaten an einer vorzeitigen Vertragsverlängerung mit dem 28-jährigen Österreicher, bis dato ohne Erfolg. Für Rummenigge ist dies keine Überraschung: „Dass die Vertragsverhandlungen nicht einfach werden würden, war von Anfang an klar“. Obwohl der Defensiv-Allrounder mehrfach die Angebote der Münchner abgelehnt hat, haben diese nach wie vor den festen Willen den auslaufenden Vertrag zeitnah zu verlängern: „Bei uns im Verein gibt es keine zwei Meinungen: Er ist nicht nur ein toller Fußballer, sondern auch ein toller Typ. Wir hoffen, dass wir am Ende des Tages eine Lösung finden und Alaba auch in Zukunft bei Bayern München spielt“.