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Skepsis vor dem UEFA Supercup: 800 Bayern-Fans stornieren Reise nach Budapest

Corona-Tests
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Der UEFA Supercup zwischen dem FC Bayern und dem FC Sevilla hat in den vergangenen Tagen für viel Diskussionen gesorgt. Im Fokus dabei steht vor allem die Kritik an dem Austragungsort Budapest und dem UEFA-Wunsch das Spiel mit Zuschauern auszutragen. Auch die Bayern-Fans zeigen sich skeptisch.

Der FC Bayern hat insgesamt 3000 Tickets von der UEFA zur Verfügung gestellt bekommen für den UEFA Supercup. Laut Karl-Heinz Rummenigge haben sich 2100 Fans für die Auswärtsfahrt am kommenden Donnerstag angemeldet. Mit Blick auf die ausgesprochene Reisewarnung und die Tatsache, dass das RKI die ungarische Hauptstadt Budapest als Risikogebiet eingestuft hat, schwindet jedoch das Interesse bei den FCB-Anhängern.

Bayern-Fans stornieren Budapest-Reise

Auch wenn die Vorfreude groß war bzw. ist die eigene Mannschaft nach über sechs Monaten wieder live spielen zu sehen, machen viele Fans mittlerweile einen Rückzieher. Wie die „Münchner Abendzeitung“ berichtet, haben 800 Anhänger ihre Tickets bereits zurückgegeben und die Auswärtsfahrt nach Budapest storniert. Somit würden, stand heute, nur noch 1300 mitreisen und Manuel Neuer & Co. vor Ort unterstützen. Nicht nur in München sind die Fans äußerst zurückhaltend, auch Sevilla wird laut dem „SID“ nur 500 Fans nach Budapest mitnehmen.

Die Bayern versuchen derzeit alles um ihre eigenen Fans zu unterstützen. Fans können am Montag und Dienstag im Gästeparkhaus der Allianz Arena kostenlos einen Corona-Test durchführen lassen. Ein negativer Test ist Voraussetzung, um am Donnerstag Zutritt zur Puskas Arena in Budapest zu erhalten.

Während die Münchner ihre eigenen Fans unterstützen, hat sich Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kritisch gezeigt mit Blick auf die Fanreise nach Ungarn. Gegenüber dem „BR“ betonte der CSU-Politiker, dass er „Bauchschmerzen, hat was den Supercup betrifft“. Verschärfte Quarantäneregeln werde es aber nicht geben so Söder. Alle Fans, die sich weniger als 48 Stunden in einem Risikogebiet im Ausland aufgehalten, müssen sich im Anschluss nicht in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne begeben.