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Skurriles Geständnis von CL-Held Coman: „Ich habe Ansgt vor Kopfbällen“

Kingsley Coman
Foto: Miguel A. Lopes/Pool via Getty Images

Kingsley Coman war der Held von Lissabon, nachdem er die Bayern mit seinem 1:0 Siegtreffer gegen Paris zum Champions League-Titel köpfte. Nun verblüfft der 24-jährige Franzose die Fans mit einem skurrilen Geständnis.

Eine knappe Stunde war gespielt, als Joshua Kimmich Coman mit einer Flanke ideal in Szene setzte. Dieser behielt die Nerven und köpfte den Ball mustergültig gegen die Laufrichtung von Sergio Rico ins lange Eck. Als würde der bereits als „Chancentod“ verschriene Franzose nichts besser können als das.

So weit, so gut, doch was der Flügelflitzer im Interview mit der UEFA berichtete, ist wahrlich kurios. Der Final-Held hat nämlich Angst vor Kopfbällen:“ Es ist halt so, dass ich bei Kopfbällen Angst habe und die Mitspieler darüber Scherze machen. Das passiert regelmäßig. Also hat mich jeder ein wenig auf den Arm genommen, aber es war total positiv“, gesteht der Franzose.

Seine eigentliche Schwäche erklärt der Bayern-Star wie folgt: „Man kann das auch auf den Bildern sehen. Beim Kopfball habe ich die Augen geschlossen. Das kommt instinktiv, es ist ein natürlicher Reflex. Ich versuche immer, meine Augen offen zu halten, aber im letzten Moment habe ich immer diesen Reflex“. Dass er ausgerechnet mit einem Kopfball das Finale entscheiden sollte, hat Coman selbst wohl am allerwenigstens erwartet.: „Am Tag vor dem Spiel haben wir Abschlüsse und Kopfbälle trainiert, und ich habe keinen einzigen Kopfball verwandelt“, erinnert er sich. Aber wie sagt man so schön: Auf eine verpatzte Generalprobe folgt eine gelungene Premiere. Vielleicht wird uns der Franzose ja bereits in der neuen Saison seine neue Qualität häufiger beweisen. Eine bessere Hypnose als ein Tor im Champions-League-Finale kann es jedenfalls nicht geben.