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Torwart-Entscheidung gefallen? Flick vertraut Ulreich mehr als Nübel

Alexander Nübel und Sven Ulreich
Foto: imago images

Rückschlag für Alexander Nübel. Der Neuzugang aus Schalke fehlte im Kader der Bayern im Spiel gegen Hoffenheim. Während in den Partien gegen Schalke und Sevilla noch Sven Ulreich und Nübel Platz nehmen durften, saß am Sonntag nur Ulreich auf der Ersatzbank der Münchner.

Die Aussichten für das Torhüter-Talent waren von Beginn an eher düster. Nachdem die Münchner den 23-Jährigen ablösefrei verpflichteten, verlängerte Manuel Neuer seinen Vertrag bis 2023. Damit war Nübel ohnehin schon zu drei Jahren Ersatzbank verurteilt, sollte sich die unumstrittene Nummer 1 nicht verletzen. Nun scheint es im Moment nicht einmal für einem Bankplatz zu reichen. So zog Hansi Flick bei der Partie gegen Hoffenheim die Erfahrung und Verlässlichkeit von Sven Ulreich vor: „Bisher hatten wir wenig Training, es war eine kurze Vorbereitung. Wir sind mit Alex sehr zufrieden, aber heute haben wir uns für Sven entschieden,“ so Flick.

Nachdem Nübels Entschluss zu den Münchnern zu wechseln, mit viel Häme und Ungläubigkeit einhergegangen war, dürften sich einige Kritiker nun bestätigt fühlen.

Wer wird der Neuer-Nachfolger?

Der 23-Jährige selbst hatte sich in der Vorwoche noch selbstbewusst gegeben: „Ich weiß, was ich kann. Der FC Bayern hat mich nicht ohne Grund geholt. Ich versuche so lange wie möglich Geduld zu bewahren und dann wird man sehen wie es läuft“, so das Torwart-Talent. Im Fernduell mit Christian Früchtl um eine mögliche Neuer-Nachfolge gibt es aktuell nur Verlierer. Während Nübel auf der Tribüne sitzt, kommt Früchtl in Nürnberg aktuell nicht an Christian Mathenia vorbei. Doch auch die bei den Youngsters wissen, wie schnelllebig das Geschäft ist. Noch ist auch nicht klar, ob sich Flick bereits dauerhaft auf Ulreich als Nummer zwei festgelegt hat oder auf der Position rotieren möchte. Aufschluss wird vielleicht schon der Supercup gegen Dortmund am kommenden Mittwoch liefern.