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Martinez muss nicht „um jeden Preis wechseln“: Verbleib beim FC Bayern deutet sich an

Javi Martinez
Foto: Attila Kisbenedek - Pool/Getty Images

Der Abschied von Javi Martinez schien bereits entschieden zu sein. Sowohl Medien als auch Verantwortliche und Mitspieler sprachen zuletzt eindeutig von einem bevorstehenden Wechsel des Spaniers. Nun könnte sich das Blatt doch noch einmal wenden. Als Grund dafür wird die fehlende Zahlungsbereitschaft von Bilbao und der mögliche Wechsel von Cuisance gehandelt.

Für Javi Martinez schien es das märchenhafte Ende einer herausragenden Zeit zu sein, als er die Münchner mit seinem entscheidenden Treffer zum „Quadruple“ köpfte. Nun könnte seine Laufbahn bei den Bayern doch noch in die Verlängerung gehen. Nachdem spanische und deutsche Medien noch vor einer Woche über einen Transfer zu Bilbao berichtet hatten, ziehen sich die Gespräche nun länger hin als geplant. Bereits in den vergangenen Tagen wurde bekannt, dass die Katalanen nicht bereit sind, die gehandelten zehn Millionen Euro Ablöse zu zahlen und einen Transfer zum Nulltarif anpeilen. Die Münchner sind jedoch keinesfalls bereit den Spanier für lau abzugeben, was sich durch den möglichen Transfer von Cuisance auch gewiss nicht ändern wird. Zwar haben die Bayern Martinez versprochen, ihm keine Steine in den Weg legen zu wollen, so ist ein akzeptables Angebot dennoch Grundvoraussetzung für einen Wechsel.

Martinez kann sich Verbleib in München vorstellen: Weitere Gespräche stehen bevor

Laut „Spox“-Reporter Kerry Hau, der sich auf Informationen aus dem Umfeld des Spaniers beruft, zeigt Martinez Verständnis für die Situation und kann sich vorstellen bis zu seinem Vertragsende 2021 bei den Münchnern zu bleiben. Ein Wechsel muss demnach nicht zu jeden Preis stattfinden. Hau zufolge sollen in den nächsten Tagen weitere Gespräche über die Zukunft des Defensiv-Spezialisten stattfinden. Martinez soll zwar weiterhin seinen Heimatklub Bilbao bevorzugen, andere Klubs jedoch noch im Rennen sein. Klar ist jedenfalls nur, dass die Vereine dazu angehalten sind, eine marktgerechte Ablöse für den 32-Jährigen zu zahlen.