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Das Warten auf den Durchbruch: Bayern-Leihspieler bislang mit durchwachsenen Erfolg

Sarpreet Singh
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Insgesamt sechs Leihspieler der  Bayern sind aktuell in ganz Europa verteilt. Für diese gilt es in der laufenden Saison mit Leistung überzeugen um bei den Planungen der Münchner bzw. bei ihren Leihvereinen eine langfristige Rolle zu spielen. In der noch jungen Saison lässt sich bislang ein durchwachsenes Zwischenfazit ziehen. Wir haben die Kandidaten genauer unter die Lupe genommen.

Mit Torwart Christian Früchtl und Offensiv-Spieler Sarpreet Singh sind derzeit gleich zwei Spieler für den 1. FC Nürnberg aktiv. Nachdem der Club im vorherigen Jahr völlig überraschend fast in Liga drei runter musste, ist er nun wieder in ruhigen Gewässern unterwegs. Christian Früchtl konnte hierzu jedoch noch nichts beitragen, zumal ihm hinter Stammtorhüter Christian Mathenia nur der Platz auf der Bank bleibt. Eine mehr als unbefriedigende Situation für das Torwart-Talent, dass unbedingt Spielpraxis benötigt.

Diese erhält Team-Kollege Singh zumindest teilweise. Bislang kommt der Neuseeländer auf zwei Startelf-Einsätze und zwei Einwechslungen. Auf der Außenbahn der Franken konnte er aber nur bedingt überzeugen und blieb bislang ohne Scorer. Ebenfalls in der zweiten Spielklasse ist Innenverteidiger Lars Lukas Mai aktiv. Im Gegensatz zu Früchtl und Singh, ist dieser bei den Lilien gesetzt und wurde zuletzt auch in die deutsche U21-Nationalmannschaft berufen. Der Weg ins Profi-Team ist jedoch für alle drei noch weit.

Batista-Meier spielt sich in den Fokus – Fein benötigt noch Zeit

Oliver Batista-Meier
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Für die Youngsters Oliver Batista-Meier und Adrian Fein führte der Weg dagegen in die holländische Eredivisie. Ersterer legte für den FC Heerenveen auch gleich einen starken Auftakt hin. Der 19-Jährige ist im offensiven Mittelfeld gesetzt und konnte mit einem Tor und zwei Vorlagen durchaus überzeugen. Zuletzt gab er zudem sein Debüt für die U20-Nationalmannschaft.

Adrian Fein muss sich dagegen bei seinem neuen Klub, dem PSV Eindhoven noch zurecht finden. Erst am Deadline Day gewechselt, benötigt der zentrale Mittelfeldspieler noch Zeit, um beim Götze-Klub eine größere Rolle zu übernehmen. Bislang steht für den 21-Jährigen lediglich ein dreiminütiger Kurzeinsatz zubuche. Ob Fein zu den Münchnern zurückkehrt ist ungewiss, zumal sich Eindhoven eine Kaufoption in Höhe von 6,5 Millionen gesichert hat.

Mit bis zu 18 Millionen ist diese für Michaël Cuisance, dem letzten im Bunde, deutlich höher. Bei seinem neuen Klub Olympique Marseille will dieser sich endlich in einer führenden Rolle im Profi-Fußball etablieren. Bei seinem Debüt beim 3:1 gegen Bordeaux glänzte der 21-Jährige mit einer Vorlage und zahlreichen guten Aktionen. In der Champions League-Partie gegen Piräus kam er allerdings erst von der Bank. Wohin die Reise für den Franzosen geht, ist noch nicht abzuschätzen.