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Toni Kroos adelt den FC Bayern: „Aktuell das beste Team der Welt“

Toni Kroos
Foto: Francois Nel/Getty Images

Der Wechsel von Toni Kroos zu Real Madrid hat sich für den Weltmeister von 2014 definitiv ausgezahlt. Mit den Madrilenen gewann der 30-Jährige dreimal die Champions-League. Zuletzt schwächelte der spanische Meister jedoch in der Königsklasse. Dem Ex-Bayer zufolge gibt es derzeit Teams, die schlichtweg einen Ticken besser sind.

Nach dem bitteren Ausscheiden im Champions-League Achtelfinale gegen Manchester City hat Real Madrid auch in der neuen Saison mit einer 2:3-Niederlage gegen Schachtjor Donezk Probleme offenbart. Selbst Mittelfeld-Spieler Toni Kroos hat erkannt, dass die Champions-League-Sieger von 2016, 2017 und 2018 aktuell noch Probleme haben, mit den Top-Klubs mitzuhalten. „Man muss akzeptieren, dass es derzeit Teams gibt, die besser sind als wir, aber das haben wir schon herausgefunden“, so Kroos. Dabei nennt er namentlich ausgerechnet seinen Ex-Klub Bayern München. „In den letzten Monaten war Bayern München das beste Team in der Welt, wenn man sich deren Resultate anschaut, wie sie Spielen und wie sie die Champions League gewonnen haben“, erklärt der Mittelfeld-Stratege. Kroos selbst konnte seine erfolgreiche Bayern-Zeit mit dem Champions-League-Titel im Jahr 2013 krönen.

„Waren zwischen 2016 und 2018 das beste Team“

Der gebürtige Greifswalder kennt jedoch auch die Schnelllebigkeit des Geschäftes. So konnte sein Team den Bayern in den letzten Jahren einige schmerzhafte Niederlagen zufügen. „Zwischen 2016 und 2018 waren wir das beste Team, aber das kann man sich nicht für zehn Jahre erhalten, da es auch andere Teams mit großer Qualität gibt. Die Dinge ändern sich aber schnell“, so Kroos, der bereits die Rückkehr zur absoluten Weltspitze ankündigte. „Ich habe keinen Zweifel, dass wir wieder so stark werden können wie damals und das ist es, woran wir jeden Tag hart arbeiten“, erklärt der deutsche Nationalspieler. Nun gilt es am Dienstag Abend gegen Gladbach erst einmal in der Königsklasse wieder in die Spur zu kommen.