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Rummenigge über den erneuten Lockdown: „Ich mache mir große Sorgen“

Karl-Heinz Rummenigge
Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Auch wenn der komplette Lockdown für den Profifußball ausgeblieben ist, spitzt sich die Lage in der Fußball Bundesliga weiter zu. Die Teil-Zulassung der Fans ist vorerst beendet und mit Blick auf die aktuellen Entwicklungen ist es nicht absehbar wann die Zuschauer (dauerhaft) wieder in die Stadien zurückkehren. Für FCB-Klubchef Karl-Heinz Rummenigge ist die gegenwärtige Lage besorgniserregend.

Bund und Länder haben am Mittwoch auf einen „Teil-Lockdown“ für ganz Deutschland beschlossen. Ab November wird das öffentliche Leben bundesweit deutlich zurückgefahren. Während der Amateursport im November komplett untersagt wird, darf die Fußball Bundesliga ihren Spielbetrieb weiter aufrechterhalten. Eine Einschränkung gibt es dennoch: Die Spiele finden erneut unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, d.h. ohne Fans in den Stadien.

„Es schmerzt uns alle“

Die erneuten Geisterspiele sind ein herber Rückschlag für die Vereine, die zuletzt viel Zeit und Geld zur Entwicklung von Hygienekonzepte gesteckt haben. Auch der FC Bayern leidet unter der aktuellen Situation wie Klubchef Karl-Heinz Rummenigge im vereinseigenen Fan-Magazin „51“ betonte: „Es schmerzt uns alle, dass der FC Bayern der einzige Bundesligist ist, der bisher keine Chance hatte, unser durchdachtes, sehr seriöses und von allen Experten gelobtes Hygienekonzept einmal zu präsentieren“.

Für den 65-jährige steht der Fußball in Deutschland vor schweren Zeiten: „Ich mache mir große Sorgen um den Erhalt unserer Fußballkultur, nicht zuletzt bei uns hier in München“. Vor allem die fehlenden Fans in den Stadien sind für Rummenigge ein ernsthaftes Problem: „Ohne Sie fehlt die Atmosphäre, es fehlen die Emotionen. Wir sind nicht komplett“.