Bundesliga

David gegen Goliath: Youngster Richards selbstbewusst gegen und wegen Lewandowski

Chris Richards
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Der 20-jährige US-Amerikaner Chris Richards äußert sich in einem Interview mit SiriusXM über seine Leistungen, Robert Lewandowski und die Auswirkungen, die der polnische Stürmerstar auf ihn ausübt.

Chris Richards darf (und muss) im Training des FC Bayern München mit und gegen Robert Lewandowski spielen. Dass er dabei (wie er selbst betont) gegen „einen der besten Stürmer der Welt“ verteidigen muss, sei keineswegs ein Nachteil:

„Ich weiß, dass er einer der besten Stürmer der Welt ist und von mir wird nichts erwartet, wenn wir im Training gegeneinander spielen. Deshalb möchte ich einfach allen zeigen, dass ich der junge Amerikaner sein kann, der Lewandowski im Training stoppt.“

„Ich habe Vertrauen in mich selbst.“

Starke Worte des jungen Innenverteidigers, der in der vergangenen Spielzeit sein Debüt bei den Profis in der Bundesliga feierte. In der aktuellen Saison durfte er bereits einmal beim 4-3 Heimsieg gegen die Hertha aus Berlin auf der rechten Seite zusammen mit den erfahrenen Bundesliga-Profis Jérôme Boateng und David Alaba die Abwehrkette bilden. Hierbei ist ihm eine Vorlage für einen Treffer durch Robert Lewandowski gelungen. Allgemein bestach der Youngster durch viele offensive Nadelstiche.

So ertragreich wie die beiden zusammenspielen, so erbittert scheint der Kampf von Verteidiger und Stürmer im Training der Bayern. Seinen Abwehrleistungen kommt das „Hin und Her“ gegen Lewandowski, den Top-Torschützen des Rekordmeisters und der gesamten Bundesliga, trotz nicht immer glückender Aktionen auf jeden Fall zugute. Richards erzählt: „Auch wenn er an mir oft vorbeikommt, ist es auf jeden Fall ein Hin und Her. Wenn ich gegen Lewandowski spielen kann, kann ich gegen jeden Stürmer der Welt spielen.“ Auch wenn nicht immer alles funktioniert, sieht er es als gewinnbringende Erfahrung – für seine aktuellen Leistungen und für seine Zukunft.