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Robben und Dante fallen verletzt aus: Triple-Helden vor Karriereende?

Arjen Robben und Dante
Foto: imago images

Vor gut sieben Jahren haben sie gemeinsam mit den Bayern das Triple geholt, nun befinden sie sich im Spätherbst ihrer Karriere. Während das Comeback von Arjen Robben bislang fast ausschließlich von Verletzungen geprägt war, hat sich Innenverteidiger Dante nun eine schwere Knieverletzung zugezogen. Die Spekulationen über ein baldiges Karrierenende der Altstars befinden sich in vollem Gange.

Flügelflitzer Arjen Robben und Abwehr-Boss Dante: Beide waren prägende Figuren beim Champions-League-Triumph gegen Dortmund im Jahr 2013. Nachdem Dante BVB-Star Marco Reus im Strafraum ungeschickt zu Fall brachte, drohte das Finale zu kippen. Kurz vor Schluss war jedoch der Holländer zur Stelle und machte den Triumph der Bayern klar.

Während sich die Triple-Gewinner im Jahre 2013 die Freude teilen konnten, so werden beide von ähnlichem Leid geplagt. Vor allem für Dante kam es am vergangenen Wochenende knüppeldick. Dieser zog sich am Sonntag im Ligaspiel gegen SCO Angers einen Kreuzbandriss zu. Besonders bitter: Sein Vertrag beim französischen Erstligisten läuft im Sommer aus. Wo und ob Dante also nochmal auf die internationale Fußballbühne zurückkehrt, ist derzeit also völlig unklar.

Robben kommen erste Zweifel: Macht das noch Sinn?

Seine Sehnsucht nach einem Comeback, wollte sich der 36-jährige Robben bei seinem Jugend-Club FC Groningen erfüllen. Doch für den schon immer verletzungsanfälligen Holländer läuft dieses bislang alles andere als gut. Bislang reichte es für den Linksfuß nur zu zwei Kurzeinsätzen, zumal ihm immer wieder Verletzungen heimsuchten.

Nun teilte der Klub mit, dass Robben aufgrund von körperlichen Beschwerden nicht vor Dezember zurückkehren könne. Eine Tatsache, die auch beim ehrgeizigen Offensiv-Spieler erste Zweifel auslösen. „Ich selbst habe manchmal diesen Gedanken: Macht das noch Sinn? Gibt es noch genügend Perspektive für die Zukunft?“, frägt sich Robben, der Schwierigkeiten hat seine Frustration zu verbergen. „Ich werde nicht leugnen, dass es im Moment etwas enttäuschend ist. Ich hatte gehofft, öfter spielen zu können, aber nach ein paar kleinen Schmerzen hintereinander ist die Realität, dass dies nicht der Fall ist. Das sind die Schwierigkeiten, von denen wir von Anfang an sagten, dass sie kommen werden. Das ist nicht ungewöhnlich, aber es ist ein Rückschlag. Ich hatte auf mehr und bessere Zeiten gehofft, aber es ist nicht unlogisch“, zeigt sich der Holländer enttäuscht. Sein Vertrag läuft noch bis zum Sommer 2021. Eine Verlängerung scheint nur bei einer deutlichen Verbesserung seines Gesundheitszustandes realistisch zu sein.