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Hernandez sieht sich in der Bringschuld: „Muss beweisen, dass sie das Geld gut investiert haben“

Lucas Hernandez
Foto: Sebastian Widmann/Getty Images

Nach einem Jahr voller Tiefschläge, durchlebt Lucas Hernández aktuell die mit Abstand beste Zeit seit seinen Wechsel zu den Münchnern. Vor allem durch den längerfristigen Ausfall von Alphonso Davies ist der Linksfuß nicht mehr aus der Startelf wechseln. Vom viel zitierten 80-Millionen-Flopp spricht in München derweil keiner mehr. Damit dies auch so bleibt, will der französische Nationalspieler weiter mit guten Leistungen auf dem Platz glänzen.

Hohe Ablösen können für den ein oder anderen Spieler schon einmal eine Bürde sein. Für Lucas Hernánez waren es die 80 Millionen, die die Münchner im Sommer 2019 investierten, mit Sicherheit. Umso entschlossener versucht er nun jedoch, die Rekordablöse mit Leistung zu rechtfertigen. „Ich bin ein Kämpfer. Bayern musste einiges dafür aufbringen, die 80 Millionen zu zahlen. Ich muss zeigen, dass sie das Geld gut investiert haben und ich es verdient habe die Farben dieses Klubs zu tragen. Ich möchte sowohl als Einzelspieler als auch mit dem Team glänzen“, nimmt er sich selbst in die Pflicht. Der Franzose selbst dürfte demnach erleichtert sein, wie positiv sich die Dinge in letzter Zeit entwickelt haben.

Hernandez zeigt sich nach unglücklicher Debüt-Saison reflektiert

Ein Grund für seine Stärke ist auch, dass er nach der frustrierenden Vorsaison die Ruhe bewahrt hat. „Mein erstes Jahr war sehr schwierig. Ich konnte darüber nachdenken und die Saison reflektieren lassen. Ich bin weder traurig noch enttäuscht. Der Klub hält große Stücke auf mich und ich möchte das Vertrauen zurückzahlen“, erklärt er gegenüber den Kicker. Die letzten Worte von Trainer Hansi Flick dürften Hernández auf seinem Weg bestätigen. „Lucas ist Wahnsinn mit seiner Einstellung. Die ist sensationell. Er ist ein richtiger Kämpfer“, lobte Flick den Weltmeister von 2018.