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Ex-Löwe zu den Bayern? Neuhaus kann sich Wechsel vorstellen

Florian Neuhaus
Foto: Lars Baron/Getty Images

Wechselt ein ehemaliger Löwe zu den Bayern, so hat dies immer eine ganz besondere Brisanz. Zwar ist die Rivalität der beiden Münchner Klubs angesichts des Klassenunterschiedes bei Weitem nicht mehr groß wie früherer Tage, so dürfte ein ehemaliger Sechziger im roten Trikot trotzdem von einigen Fans etwas kritischer beäugt werden. Zuletzt wagten Andreas Görlitz und Jens Jeremies den Schritt von der Grünwalder hin zur Säbener Straße. In naher Zukunft könnte sich ein weiterer Profi dazugesellen.

Im Jahr 2017 verließ Florian Neuhaus die Münchner Löwen in Richtung Mönchengladbach. In gut drei Jahren bei den Fohlen nahm der 23-Jährige eine bemerkenswerte Entwicklung und hat es sogar in den Kreis der Nationalmannschaft geschafft. Für sein junges Alter ist Neuhaus mit seiner Technik und Dynamik bereits jetzt schon ein ziemlich kompletter Mittelfeldspieler. Ein Skillset, dass ihn natürlich auch für die Münchner Bayern interessant macht. Trotz seiner Löwen-Vergangenheit scheint dieser einen Wechsel zumindest nicht auszuschließen. „Der FC Bayern ist ein großer Verein, ich will mich da nicht festlegen,“ so Neuhaus gegenüber „SPOX“.

Unterstützung aus dem Elternhaus und der Nationalmannschaft

Positiven Einfluss könnten zudem seine Münchner Nationalmannschaftskollegen ausüben: „Ich habe bei der Nationalmannschaft ein paar Jungs von den Bayern kennengelernt, die nur positiv über den Verein sprechen“, sagte der 23-Jährige.

Die Unterstützung aus der Familie hätte der Ex-Löwe zudem auch sicher: „Mein Vater ist riesiger Bayern-Fan“, gesteht er. Es scheint ganz so als könnte sein Sprössling also doch noch irgendwann auf den „richtigen Weg“ geraten. Aktuell zählt für diesen aber nur das Hier und Jetzt: „Ich bin Spieler von Borussia Mönchengladbach und konzentriere mich auf nichts anderes“, betont er.

So läuft sein Vertrag beim Champions League-Teilnehmer erst im Jahr 2024 aus. Dass die Bayern Neuhaus bereits jetzt schon beobachten, ist jedoch nicht unwahrscheinlich. Womöglich besitzt er sogar schon einem Platz im sogenannten Münchner Schattenteam.