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Boateng vor Abschied: Ist Nianzou der Grund dafür?

Tanguy Nianzou
Foto: imago images

Jerome Boateng wird im Sommer vermutlich keinen neuen Vertrag bei den Münchnern bekommen. Mit dieser Entscheidung wollen die Bayern wohl vor allem den Generationswechsel in der Abwehr vorantreiben. Die Weichen sind jedenfalls gestellt. 

Es war ein echter Transfercoup, der den Münchnern im Sommer mit dem ablösefreien Tanguy Nianzou gelungen ist. Zwar verlief seine Anfangszeit bei den Bayern aufgrund einer Verletzung alles andere als rund, so bescheinigen ihn dennoch zahlreiche Experten eine rosige Zukunft in der bayerischen Landeshauptstadt.

Nachdem Ralf Rangnick bereits immer Sommer prophezeite, dass der junge Franzose in München binnen eines Jahres zum Stammspieler reifen wird, hat er dieses Statement noch einmal untermauert. „Er ist ein Ausnahmetalent, und wird einer der besten Innenverteidiger der nächsten zehn Jahre“, prognostizierte der Ex-Leipziger: „Wenn er gesund bleibt, wird er in einem Jahr Stammspieler sein,“ ist er sich sicher.

Bilden Nianzou und Upamecano Bayerns Innenverteidigung der Zukunft?

Aufgrund dessen unterstützt dieser auch das Vorhaben der Münchner, den Vertrag von Jerome Boateng nicht zu verlängern. „Strategisch kann ich die Entscheidung nachvollziehen“, ließ Rangnick beim Doppelpass auf Sport1 verlauten.

Wer ein solch talentierten Spieler wie Nianzou besitzt, ist natürlich gewillt diesen auch bestmöglich zu fördern. Dabei ist Spielpraxis zweifellos das A und O. Trotzdem droht diesem mit Upamecano ausgerechnet die Konkurrenz eines anderen jungen französischen Innenverteidiger. „Upa hat am Anfang in Liefering gespielt, dann in Salzburg und zwei Jahre später in Leipzig, dass die Bayern diesen Spieler gut kennen, davon kann man mal ausgehen“, ist sich Rangnick sicher. So kann man abschließend durchaus sagen, dass die Entscheidung der Bosse keine gegen Boateng war, sondern vielmehr für Nianzou und womöglich auch für Upamecano.