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Elber lobt Flick und empfiehlt den Bayern einen Werder-Star

Milot Rashica
Foto: Cathrin Mueller/Bongarts/Getty Images

Es ist ruhig geworden um Bayerns ehemaligen Top-Stürmer Giovane Elber. Der heute 48-Jähriger war von 1997 bis 2003 für die Bayern aktiv und gewann im Jahr 2001 die Champions League. Im Interview mit der „Deichstube“ lobt der Vollblutstürmer die Arbeit von Trainer Hansi Flick und äußert sich über eine mögliche Neuverpflichtung aus Bremen.

Wenn Giovanni Elber an die heutige Bayern-Mannschaft denkt, so kommt er aus dem Schwärmen kaum noch heraus: „Das Team ist stärker als zu meiner Zeit, da gibt es für mich keinen Zweifel. Bei Bayern spielen die besten deutschen Spieler sowie bärenstarke Ausländer wie Weltmeister aus Frankreich, wie Alaba oder Lewandowski. Die Breite des hochklassigen Aufgebots ist beeindruckend“, so der Brasilianer.

Neben dem hochkarätigen Spielermaterial, ist für Elber aber auch Trainer Hansi Flick ein absoluter Erfolgsgarant: „Flick ist für mich ein Phänomen. Beim Champions League-Turnier war ich vor Ort, ganz nah an der Mannschaft. Ich konnte beobachten, wie er arbeitet. Er hat mit allen intensiv kommuniziert, mit Spielern und dem Vorstand, mit seinen Kollegen im Trainerstab und dem Team hinter dem Team, selbst für Gespräche mit mir hatte er Zeit. Diese Offenheit für alle, dieser Umgang und diese Menschlichkeit sind seine großen Qualitäten. Hansi Flick ist für mich ein grandioser Menschenfänger. Und er schenkt seinen Spielern ein enormes Vertrauen, sie zahlen es ihm zurück“, so der 48-Jährige.

Rashica zu den Bayern? „Er hat Fähigkeiten, um eine Rolle spielen zu können“

Vor dem anstehenden Nord-Süd-Kracher verdeutlicht Elber gegenüber dem Bremer-Sportportal, wie schwierig eine Reise in die Allianz Arena sei: „Man braucht schon viel Glück, um in der Arena nicht unter die Räder zu kommen. Und noch viel mehr Glück, um dort zu punkten“, erklärt er. Der ehemalige Münchner Torschützen verrät auch, was einige Bundesligisten bei den Begegnungen mit den Bayern falsch machen. „Die meisten Bundesligisten machen den Fehler, mit einer gehörigen Portion Angst nach München zu fahren. Sie sollten dort selbstbewusster auftreten und versuchen gegenzuhalten“, erklärt er.

Den Bayern-Verantwortlichen rät er hingegen, sich einen Werderaner genauer anzuschauen. „Ich sehe nur einen Bremer, der die Anforderungen des FC Bayern erfüllen könnte. Milot Rashica, der gewisse Fähigkeiten besitzt, könnte eine Rolle spielen. Doch damit meine ich den guten Rashica, den Stürmer, wie er sich vor einiger Zeit in der Liga präsentiert hat“, erklärt er. In der abgelaufenen Saison klagte Rashica über Verletzungsprobleme und war bislang an keinem Treffer beteiligt.