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Müllers Rückblick auf die Triple Saison: „Haben uns durch nichts aufhalten lassen“

Thomas Müller
Foto: Matt Childs/Pool via Getty Images

Thomas Müller blickte im Interview mit „bundesliga.com“ noch einmal auf die Rekord-Spielzeit 2019/20 zurück. Dabei hob der 31-Jährige den außergewöhnlichen Teamgeist der Flick-Elf in den Vordergrund und zog einen interessanten Vergleich zu seinem ersten Triple 2013.

„Wir hatten nur ein Unentschieden und haben jede Woche unsere Leistung auf dem Spielfeld gebracht“, betonte Müller und führte fort: „Wir hatten wirklich ein großes Verlangen und haben uns gegenseitig gepusht. Das hat uns nach der Pause während des Lockdown richtig aufgebaut. Das war etwas ganz besonderes“.

„Wir sind auf einer Welle geritten“

Außerdem betonte er erneut die stark positive Auswirkung der Übernahme von Hansi Flick als Cheftrainer im November 2019: „Wenn man es sich wie einen Aktienkurs vorstellt, ist der Wert sowohl für das Team als auch für mich selbst seit der Übernahme durch Hansi dramatisch gestiegen. Ich habe viel Spielzeit gehabt und konnte auf dem Weg zum Titelgewinn und zu den Erfolgen, die wir als Mannschaft erreicht haben, viele gute Leistungen erbringen.“ Der „Raumdeuter“ saß zu Beginn der Saison unter Niko Kovac hauptsächlich auf der Bank. Nach 34 Spieltagen hatte er mit 21 Torvorlagen einen neuen Bundesliga Rekord aufgestellt.

Man sei von Woche zu Woche auf einer Welle geritten und habe sich durch nicht aufhalten lassen. Vor allem der knappe 1:0 Rückrunden-Sieg gegen Borussia Dortmund sei ein „entscheidender Punkt im Titelrennen“ gewesen. 

Verglichen mit dem Triple-Jahr 2013 seien diesmal noch mehr Einzelspieler in den öffentlichen Fokus gerückt. „Ich kann mich nicht erinnern, dass so viele einzelne Spieler so gefeiert wurden wie im Moment. Das zeigt, dass wir in verschiedenen Positionen Maßstäbe gesetzt haben, wie etwa Alphonso Davies, der im vergangenen Jahr viele überrascht und beeindruckt hat. Das war etwas ganz Besonderes.“