Champions League

Umfassende Reformen in Planung: Die UEFA plant die Abschaffung der CL-Gruppenphase

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Foto: FABRICE COFFRINI/AFP via Getty Images

Schon seit längerer Zeit machen Gerüchte die Runde, wonach die UEFA Champions League ab dem Jahr 2024 grundlegend reformiert werden könnte. Englischen Medienberichten zufolge nehmen die Pläne der Europäischen Fußball-Union immer konkrete Formen an.

Wie die englische „The Times“ berichtet, beschäftigt sich die UEFA ernsthaft mit dem Gedanken die Gruppenphase in der Königsklasse ab dem Jahr 2024 abzuschaffen. Demnach soll es in Zukunft weiterhin eine Vorrunde und K.o.-Phase geben, das Gruppensystem soll jedoch einem Liga-Modus weichen.

Vorrunde soll auf zehn Spiele pro Team ausgeweitet werden

Laut dem Blatt soll das Teilnehmerfeld weiterhin aus 32 Mannschaften bestehen, diese werden jedoch in der Vorrunde in einer Liga gegeneinander antreten und nicht mehr unterteilt in acht Gruppen. Jedes Team soll somit zehn, statt bisher sechs Vorrunden-Spiele absolvieren. Die Partien werden ausgelost.

Nach dieser Liga-Vorrunde geht es mit der K.o.-Phase weiter. Die Plätze 1 bis 16 qualifizieren sich für das Achtelfinale. Die Ränge 17 bis 24 dürfen in der Europa League weitermachen und die restlichen acht Teams sind ausgeschieden.

In den vergangenen Monaten gab es zudem immer wieder Berichte, wonach die UEFA auch die K.o.-Phase reformieren könnte und wie in der Vorsaison ein Finalturnier ohne Rückspiel durchführt. Diese Pläne scheinen jedoch nicht mehr favorisiert zu werden in Nyon.