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Arp wartet auf den Durchbruch in München und spricht über eine mögliche Rückkehr zum HSV

Fiete Arp
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Nach 1,5 Jahren beim FC Bayern, kann Jann-Fiete Arp nicht wirklich auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken. Nach vielen Verletzungen entschied der Stürmer gemeinsam mit dem Trainer-Team, vorerst ausschließlich bei den FCB-Amateuren zu spielen. Doch auch dort läuft es mit lediglich zwei Saisontoren nicht wirklich rund. Im Gespräch mit Sport1 spricht der Youngster über seinen Verzicht auf den Kaderplatz und eine mögliche Rückkehr zum HSV.

Regelmäßig spielen, Selbstvertrauen tanken und sich für die erste Mannschaft empfehlen, so lauten die Aufgaben für Jann-Fiete Arp bei Bayern II. „Am Ende des Tages, mit den wenigen Spielen, die ich im letzten Jahr gemacht habe, ist es aber auch kein Wunschkonzert, wo man am Ende landet“, erklärt Arp seine Rückversetzung in die U23 der Bayern. „Deswegen ist es ziemlich offensichtlich, dass dieser Weg mit der U23 mit Abstand der Beste für mich ist, weil ich mich A noch weiter an den Verein gewöhnen kann und B bleibe ich im Blickfeld, laufe immer noch hin und wieder den Spielern über den Weg, mit denen ich eines Tages zusammenarbeiten möchte,“ führt er fort.

Arp ist weiterhin von sich überzeugt: „Darfst keine Zweifel haben“

Trotz seiner Startschwierigkeiten in München, glaubt Arp fest daran, grundsätzlich das nötige Potenzial für den Rekordmeister mitzubringen. „Das einzige beim FC Bayern, was du überhaupt nicht zeigen kannst, sind Zweifel. Jeder, der hier ist, ist hier, weil er weiß, wie gut er ist“, so die Sturmhoffnung. „Jeder der hier ist, ist auch so erfolgreich, weil er von sich überzeugt ist,“ erklärt er.

Wohin der Weg für Arp langfristig führen wird ist derzeit völlig offen. Sogar eine Rückkehr zum HSV will er nicht kategorisch ausschließen. „Ich glaube im Fußball sind schon wildere Sachen passiert, als dass jemand zu seinem Heimatverein irgendwann zurückkehrt“, verrät er. So hat der junge Angreifer nicht vergessen, wo sein Weg im Profi-Fußball begonnen hat. „Die Verbundenheit und auch die Liebe zur Stadt wird nicht weggehen, ganz egal, wie wohl ich mich in München inzwischen fühle. Für mich ist es ziemlich klar, dass ich früher oder später in Hamburg bin. Den Verein habe ich auf jeden Fall nicht vergessen,“ kündigt er eine mögliche Rückkehr an. Dabei erwähnt er jedoch auch, dass es bis dahin wohl noch ein weiter Weg ist.