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„Was geschrieben wird ist scheißegal“ – Süle kontert Kritik und erhält Lob von Flick

Niklas Süle
Foto: CHRISTOF STACHE/AFP via Getty Images

Mit seinem Tor und einem souveränen Spiel ist Niklas Süle beim CL-Spiel gegen Moskau ein echter Befreiungsschlag gelungen. Der Innenverteidiger wurde zuletzt noch wegen mangelnder Fitness von Hansi Flick angezählt. So sollen auch die Bosse den Ex-Hoffenheimer besonders ins Visier genommen haben. Nach dem Moskau-Spiel gab es nun jedoch Lob von Flick. 

Mit seinem ersten Tor in der Königsklasse brachte Niklas Süle die Münchner im letzten Gruppenspiel gegen Lok Moskau auf die Gewinnerstraße. Doch auch sonst befindet sich der 24-jährige endlich wieder auf dem aufsteigenden Ast. „Ich bin sehr glücklich. Wir waren 2020 unglaublich stark in diesem Wettbewerb. Das ist das Einzige, was zählt“, so Süle. „Was geschrieben wird, ist scheißegal,“ fügte er schnippisch hinzu.

Ganz spurlos sind die Ereignisse der letzten Wochen aber auch nicht an ihm vorbeigegangen. So war vonseiten der Medien die Rede, dass die Bosse an der „Bayerntauglichkeit“ des Abwehr-Hünen zweifeln würden. Dementsprechend gab er sich im Interview mit „Sky“ etwas genervt. „Ach wissen Sie, das ist so: Wenn ich scheiße spiele, habe ich nicht so Lust auf die Interviews. Und wenn ich gut spiele, habe ich auch nicht so viel Lust,“ so Süle. Allerdings kann ja auch nicht jeder ein Thomas Müller sein, der am Frage-Antwort-Spiel mit den Journalisten seine helle Freude zu haben scheint.

Flick mit Süle zufrieden: „Das hat ihm gut getan“

Wichtig ist jedoch, dass es für Süle sportlich wieder aufwärts geht. „Das hat ihm gut getan und das hat uns alle gefreut“, bestätigte Hansi Flick, der sich mit der Entwicklung seines Verteidigers zufrieden zeigte. Dass bei den Bayern aber immer noch mehr erwartet wird, bekam er noch im selben Spiel zu hören. So forderte Kapitän Neuer mit den Worten „komm Niki bestätigen“, als Süle bei der nächsten Ecke mit nach vorne durfte. Zwar verpasste dieser seinen zweiten Treffer, so dürfte der Bayern-Torwart zumindest durch das „Zu-Null-Ergebnis“ versöhnt sein. Schließlich hatte auch Süle seinen Anteil daran, dass die Münchner diesmal defensiv sicher standen