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Die Bayern zeigen sich selbstkritisch: „Es liegt auch viel am Kopf“

Robert Lewandowski
Foto: CHRISTOF STACHE/POOL/AFP via Getty Images

Mit viel Aufwand und dank der individuellen Klasse von Robert Lewandowski und Manuel Neuer haben die Bayern gestern Abend einen knappen 2:1-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg eingefahren. Der FCB-Kapitän und der Doppeltorschütze zeigten sich nach dem Spiel durchaus selbstkritisch.

Gegen Union Berlin reichte die Aufholjagd am Ende nur zu einem 1:1-Unentschieden. Beim gestrigen Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg gab es indes ein Happy End. Wie so oft in den letzten Wochen gerieten die Bayern auch am Mittwochabend in Rückstand, am Ende zogen Robert Lewandowski (mit zwei Toren) und Manuel Neuer (mit einer Glanzparade in den Schlussminuten) den Karren aus dem Dreck für die Münchner.

Während zuletzt viel über die hohe Belastung diskutiert wurde, betonte Lewandowski nach dem Spiel, dass es mittlerweile auch eine Kopfsache bei den Bayern ist: „In der ersten Halbzeit haben wir nicht den perfekten Fußball gezeigt, aber in der zweiten Hälfte hatten wir etwas mehr Konstanz. Die letzte Zeit war nicht einfach. Wir haben jetzt noch ein Spiel und dann eine kurze Pause. Es liegt auch viel am Kopf“.

Bemerkenswert: Direkt nach dem Wolfsburg-Spiel richtete der Pole seine Gedanken bereits an das Topspiel in Leverkusen: „Wir müssen im letzten Spiel nochmal Gas geben, egal wie gut Leverkusen gerade drauf ist. Wir müssen unser Spiel zeigen und alles versuchen, das letzte Spiel zu gewinnen. Wir müssen von Beginn an wach sein und nicht erst, wenn wir das erste Gegentor kassieren“.

„Wir haben selten zu Null gespielt“

Kapitän Manuel Neuer ist neben Lewandowski und Kingsley Coman einer der wenigen, die Topform aus der Vorsaison konserviert haben. Der 34-jährige haderte vor allem mit der Defensivleistung seiner Vorderleute in den letzten Spielen, glaubt jedoch, dass die Bayern gar nicht so weit weg sind von ihrer Bestform: „Wir haben selten zu Null gespielt und es fehlen manchmal ein bisschen die Kleinigkeiten“.

Seine eigenen Leistungen wollte er derweil nicht zu hoch bewerten und nahm die Kollegen in Schutz: „Es ist aber mein Job und keiner macht das extra von uns“.