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Wie einst Ribery und Luca Toni: Kahn erklärt die Anlaufschwierigkeiten von Sane

Leroy Sane
Foto: Lukas Barth-Tuttas - Pool/Getty Images

Leroy Sane sorgt derzeit für zahlreiche Schlagzeilen beim FC Bayern, leider steht der 24-jährige dabei zumeist in der Kritik. Der Sommer-Neuzugang der Münchner hat sichtbare Probleme sich beim FCB einzugewöhnen. Für Bayern-Vorstand Oliver Kahn ist dies keine Überraschung.

Die Ein- und Auswechslung von Leroy Sane gegen Bayer Leverkusen hat medial für ein großes Echo beim FC Bayern gesorgt. Während seine Mitspieler den Flügelglitzer demonstrativ in Schutz nahmen, machten die Verantwortlichen an der Isar deutlich, dass Sane im neuen Jahr deutlich zulegen muss.

Auch Oliver Kahn hat höhere Ansprüche an den 50 Mio. Euro-Transfer, betonte aber zugleich, dass Sane nicht der erste Neuzugang ist, der Anlaufschwierigkeiten an der Säbener Straße hatte.

„Neue Spieler brauchen Zeit, um beim FC Bayern anzukommen“

Im Gespräch mit der „Sport BILD“ betonte Kahn, wie Flick und Rummenigge zuletzt, dass Sane aus einer schweren Verletzung zurückgekommen ist und dies seine Eingewöhnung in München per se erschwert. Der 51-jährige verwies zudem auf Franck Ribery und Luca Toni, mit denen Kahn zu seiner aktiven Zeit in München zusammengespielt hat. Auch die beiden hätten laut Kahn „ihre Zeit gebraucht, um beim FC Bayern anzukommen“.

Die Torwart-Legende hatte deren Startschwierigkeiten damals öffentlich kommentiert und dabei betont, dass man „hier nicht bei Florenz oder Marseille“ sei. Kahn wurde damals für diese Aussagen scharf kritisiert. Eigenen Aussagen zufolge wollte er seine Teamkollegen damit jedoch nur in Schutz nehmen.

Aber Kahn ist sich sicher, dass Sane, wie einst Ribery und Luca Toni bei den Bayern voll einschlagen wird: „Seine Qualität ist überragend, deshalb erwarten wir viel von ihm. Er hat Tore gemacht, die man bei anderen Spielern so nicht sieht“.