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Neuer blickt auf das Jahr 2020 zurück: „Glück und Leid lagen nahe beisammen“

Manuel Neuer
Foto: Handout/FC Bayern via Getty Images

Für Manuel Neuer war das Jahr 2020 nicht nur sehr erfolgreich, sondern auch ein persönlicher Befreiungsschlag. Nach seiner langwierigen Verletzung ist der 34-jährige wieder auf Weltklasse-Niveau zurückgekehrt. So war er in zahlreichen wichtigen Spielen ein entscheidender Faktor. Zuletzt wurde er dafür mit der Auszeichnung „Welttorhüter des Jahres“ belohnt. Im Rahmen eines Gastbeitrages in der „AZ“ gibt sich der Bayern-Kapitän trotzdem reflektiert und blickt auch auf die negativen Seiten des Jahres zurück.

Es war ein Jahr voller Siege, Titel und Emotionen. Trotz allem mag bei Bayern-Kapitän Manuel Neuer, anhand der Umstände, kein vollkommenes Glücksgefühl aufkommen. „Natürlich ist da die große Freude über ein sportlich herausragendes Jahr durch das ‚Quintuple‘ mit dem FC Bayern und der Wahl von Robert Lewandowski zum Weltfußballer und mir zum Welttorhüter. Aber alles wird leider überstrahlt durch die Covid-19-Pandemie und die Auswirkungen auf der ganzen Welt“, schreibt der 34-jährige. So war es für die Bayern-Stars ebenfalls eine neue und wenig willkommene Erfahrung, ihren Siegeszug vor leeren Stadien einfahren zu müssen. „Dass wir unsere Titel allesamt nicht mit unseren Fans feiern durften, ist ein Hinweis darauf, dass Glück und Leid in diesem Jahr sehr eng zusammen lagen,“ erkennt die Nummer 1 der Bayern.

Neuer hofft auf 2021 und denkt an den Nachwuchs-Bereich

Demnach blickt Manuel Neuer mit großer Hoffnung auf ein besseres Jahr 2021. „Sportlich wollen wir mit dem FC Bayern natürlich an die Erfolge anknüpfen. Im Februar möchten wir die Klub-WM als Abschluss unseres Erfolgsjahres 2020 gewinnen. Zudem wollen wir Ende einer sehr schwierigen Saison wieder mit zählbaren Erfolgen aufwarten,“ so die Zielvorgabe des Bayern-Keepers. Doch vor allem wünscht sich Neuer auch neben dem Platz wieder mehr Normalität. „Der nun verfügbare Impfstoff wird hoffentlich helfen, die Einschränkungen, die unser aller Leben durch Corona hinnehmen musste, zu beheben und unsere persönliche Freiheit zurückzuerlangen. Hier denke ich vor allem an die vielen Kinder und Jugendlichen, die wieder in ihre Sportvereine zurückkehren wollen und müssen,“ so der FCB-Captain.