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Super-Schnäppchen verpasst: Baku bestätigt Bayern-Interesse

Ridle Baku
Foto: Oliver Hardt/Getty Images

Die Suche nach einem Rechtsverteidiger als Backup für Benjamin Pavard hatte in der Sommer-Transferphase beim FC Bayern große Priorität. Nachdem Wunschspieler Sergino Dest zum FC Barcelona wechselte, entschieden sich die Münchner für Bouna Sarr. Doch der Franzose, der am Deadline-Day aus Marseille verpflichtet wurde, konnte bislang nicht überzeugen. Eine Alternative wäre Ridle Baku gewesen, der nun in Wolfsburg auftrumpft. Baku bestätigte nun, dass die Bayern an ihm dran waren.

Diese Entscheidung dürfte die Bayern-Bosse wahrscheinlich nach wie vor ärgern. Mit dem talentierten Rechtsverteidiger Ridle Baku hat man einen potenziellen Top-Transfer vergangenen Sommer verpasst. So sicherten sich im Sommer die Wölfe die Dienste des 22-jährigen, der vom Ligakonkurrenten 1. FSV Mainz zu den Niedersachsen wechselte. Beim Tabellen-Vierten wurde Baku auf Anhieb Stammspieler und Leistungsträger. Dabei präsentierte er sich offensivfreudig aber trotzdem diszipliniert und verlässlich. Belohnt wurde er auch mit seinem ersten Länderspiel, dass er sogar über die volle Distanz bestreiten durfte. Der talentierte Außenverteidiger scheint durchaus in der Lage dazu zu sein, sich auf dieser Position in der Nationalmannschaft festzuspielen.

„Ich hatte mich bereits für Wolfsburg entschieden“

All das zeigt klar, dass Baku auch für die Münchner ein spannender Spieler gewesen wäre. Interesse vonseiten der Bayern soll auch Bestand gehabt haben, doch weiter konkretisiert hatte sich ein möglicher Transfer nie. „Ich habe im Nachhinein herausgefunden, dass die Bayern an mir interessiert sind und dass sie nachgedacht hatten mich zu verpflichten. Aber es gab nie etwas Konkretes. Ich hatte mich bereits für Wolfsburg entschieden“, so der Youngster gegenüber der „Sport Bild“.

Wenngleich es für Baku in Wolfsburg sehr gut läuft, könnte der ausgebliebene Bayern-Transfer dennoch eine verpasste Chance für beide Seiten sein. In München ist man aktuell mit dem etatmäßigen Außenverteidiger Benjamin Pavard unzufrieden. Auch Backup Bouna Sarr konnte bisher nicht überzeugen, deshalb brachte Hansi Flick zuletzt zweimal Niklas Süle auf einer asynchronen Rechtsverteidiger-Position. Der schnelle Baku hätte indes ein richtiges Pendent zu Alphonso Davies abgeben und die rechte Offensivseite mit belebt. Die zehn Millionen, die der VfL Wolfsburg an Mainz 05 überwiesen haben, wären durchaus auch für die Münchner ein attraktives Geschäft gewesen.