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Coman über den CL-Triumph: „Ich wusste, dass es eine große Nacht wird“

Kingsley Coman
Foto: Miguel A. Lopes/Pool via Getty Images

Mit seinem Siegtor im CL-Finale gegen Paris Saint-Germain hat sich Kingsley Coman einen Platz in den Geschichtsbüchern des FC Bayern gesichert. Im Gespräch mit der „BILD Zeitung“ äußerte sich der 24-jährige Franzose über den Triumph in der Königsklasse und verriet dabei, dass er bereits Stunden vor dem Spiel wusste, dass es eine „große Nacht“ für die Münchner wird.

Es war die 59. Minute, als Joshua Kimmich eine butterweiche Flanke weit in den Pariser Strafraum schlug und am langen Pfosten Kingsley Coman fand. Der Franzose, der nicht unbedingt als Kopfballungeheuer bekannt ist, ließ sich nicht zweimal bitten und nickte aus knapp fünf Metern zum 1:0 ein. Der Treffer blieb der einzige des Abends und damit zugleich auch der goldene Treffer für den FC Bayern.

Kurioserweise spielte Coman bis zum Finale keine allzu tragende Rolle beim CL-Finalturnier und musste in den Spielen zuvor immer Ivan Perisic den Vorzug in der Startelf geben. Im Endspiel erhielt Coman jedoch das Vertrauen von Flick und zahlte es dem Bayern-Trainer auf die bestmögliche Art und Weise wieder zurück.

„Ich war so glücklich in diesem Moment“

Im Interview mit der „BILD Zeitung“ äußerte sich Coman wie folgt zum Tag des CL-Finalspiels: „Ich erfuhr es am Spieltag gegen 13 Uhr. Ich war so glücklich in diesem Moment. Zwar hatte ich meine Maske auf, als der Trainer mir mitteilte, dass ich spiele, aber ich habe darunter ein riesiges Lächeln gehabt“. Laut Coman war die Botschaft von Flick eine Art gutes Omen: „Als Hansi Flick mir das Vertrauen ausgesprochen hat, wusste ich, dass es eine große Nacht wird“.

Auch zu seinem Kopfballtor äußerte sich der Franzose und verriet dabei ein kurioses Detail: „Es ist halt so, dass ich bei Kopfbällen Angst habe und die Mitspieler darüber Scherze machen. Man kann das auf den Bildern sehen. Beim Kopfball habe ich die Augen geschlossen. Das kommt instinktiv, es ist ein natürlicher Reflex. Ich versuche immer, meine Augen offen zu halten, aber im letzten Moment habe ich immer diesen Reflex“.

Besonders skurril ist die Tatsache, dass Coman am Tag zuvor mit dem Kopf im Training absolut nichts gelingen wollte: „Am Tag vor dem Spiel haben wir Abschlüsse, und ich habe keinen einzigen Kopfball verwandelt“.